Die Gewitterfront rückt näher.
Die Gewitterfront rückt näher. | Foto: Hora

Die Abkühlung ist in Sicht

Dunkle Wolken am Mount Klotz

Ab jetzt wird es spannend: Wird der Wetterwechsel das Fest 2016 in Mitleidenschaft ziehen oder machen die Gewitter einen Bogen um Karlsruhe? In der schwül-warmen Nacht des Mittwochs ziehen über dem Mount Klotz bereits dunkle Wolken auf, bereits kurz vor Mitternacht könnte es regnen, glaubt man den Meteorologen. Da die Vorhersagen immer stabiler werden, bleibt die Nervosität bei den Veranstaltern bestehen.

Gewitter am Freitag

Denn für den ersten Tag des dreitägigen Musikspektakels am Freitag erwarten die Wetterfrösche zwischen 14 und 23 Uhr Gewitter. Diese können sich noch bis in die Mitagsstunden des Samstags fortsetzen, doch ab dann ist wohl die größte Gefahr gebannt. Fest-Organisator Martin Wacker hatte sich schon vor Tagen gegenüber den BNN optimistisch gezeigt, dass Karlsruhe in diesem Jahr von schweren Unwettern verschont bleibt.

Moop Mama als gutes oder böses Omen?

Kritisch könnte also vor allem der Auftakt am Freitag werden. Dann wird ein eigener Meteorologe das Fest-Team und die Sicherheitskräfte beraten. Zur Erinnerung: Im vergangenen Jahr musste die Veranstaltung kurz nach 23 Uhr beim Auftritt von Moop Mama abgebrochen werden, weil sich alle Schleusen des Himmels öffneten und ein Wahnsinnsgewitter losbrach.

Die Münchner Brass Band Moop Mama steht nach dem Konzertabbruch 2015 wieder auf der Fest-Bühne
Die Münchner Brass Band Moop Mama steht nach dem Konzertabbruch 2015 wieder auf der Fest-Bühne | Foto: Eric Anders

Gutes oder böses Omen? Die famose Münchner Brass Band wurde für dieses Jahr wieder eingeladen und von den Planern für Freitag um 19.10 Uhr auf  der Hauptbühne verpflichtet. „Irgendwann reißen wir mit Euch den Mount Klotz ab – und dann wird das Wetter hervorragend sein“, hatte die Band im vergangenen Jahr nach der Absage ihren Fans versprochen. Hoffentlich können sie Wort halten!

„Sicherheit hat oberste Priorität“

Ein Abbruch wäre für die Veranstalter vor allem unter wirtschaftlichen Aspekten ein schwerer Schlag. Denn das Fest refinanziert sich in erster Linie über den Umsatz von Getränken und Essen. Geht an den Verkaufsständen nichts, klafft plötzlich ein dickes Loch im Etat des Musikspektakels. Doch Sicherheits-Chef Markus Wiersch betont, dass ökonomische Aspekte bei einer möglichen Entscheidung keine Rolle spielen werden. „Die Sicherheit unserer Besucher hat oberste Priorität.“