VIEL PLATZ ZUM LESEN bietet sich auf der Buchmesse, die gestern in Frankfurt begann.
VIEL PLATZ ZUM LESEN bietet sich auf der Buchmesse, die gestern in Frankfurt begann. | Foto: dpa

Was ist die Buchmesse?

Ein Buchladen für Buchhändler

In Frankfurt am Main ist gestern die Internationale Buchmesse eröffnet worden. Für Leseratten aus aller Welt ist das jedes Jahr ein wichtiges Ereignis, weil dort jede Menge neuer Bücher vorgestellt werden. Aber eigentlich ist die Buchmesse gar nicht für Leute wie dich und mich gedacht. Wir „Normalleser“ können unser Lesefutter ja einfach in der Buchhandlung kaufen. Die Messe ist eher für Menschen, die beruflich mit Büchern zu tun haben. Verlagsmitarbeiter, Buchhändler und Schriftsteller. Die Buchmesse bietet ihnen einen Ort, an dem sie sich einmal im Jahr treffen können, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Fast jeder große Verlag hat in Frankfurt einen Messestand, an dem er zeigt, was er Neues zu bieten hat. Die Buchhändler kommen dort hin, lassen sich alles zeigen und überlegen, was sie in ihrem eigenen Laden der Kundschaft anbieten wollen.

Berühmte Autoren zu Gast

Die ersten Tage der Buchmesse sind für das sogenannte Fachpub­likum reserviert. Erst am Wochenende dürfen die ganz normalen Buchfans durch die Messehallen schlendern und alles anschauen. Oft kommen dann auch berühmte Autoren, die ihre Bücher signieren. (Das heißt, dass sie Autogramme und Widmungen hineinschreiben.) Die Frankfurter Buchmesse ist die größte der Welt. Sie gibt es seit 1949. Sie hat aber eine viel längere Tra­dition. Angeblich treffen sich in Frankfurt schon seit über 500 Jahren Menschen, die mit Büchern handeln. Das könnte daher kommen, dass Johannes Gutenberg, der den Buchdruck Mitte des 15. Jahrhunderts erfunden hat, aus dem benachbarten Mainz kommt und die allerersten Bücher überhaupt vielleicht hier verkauft wurden.