Der Absprung mit der Ausrüstung muss trainiert werden.
Der Absprung mit der Ausrüstung muss trainiert werden. | Foto: dpa

Heißer Einsatz

Feuerspringer haben einen gefährlichen Job

Im Moment gibt es auf der Welt schlimme Brände. Um zu löschen, sind oft speziell ausgebildete Feuerwehrmänner im Einsatz. Da die Feuer in den trockenen Monaten häufig in Gegenden entstehen, in die man nicht mit dem Auto kommt, werden Feuerspringer gerufen. Sie springen mit Fallschirmen aus Flugzeugen in das Wandbrandgebiet und versuchen, mit Handwerskzeug wie Spaten und Säge n gegen den Brand vorzugehen. Was sich so einfach anhört, ist ein gefährlicher und harter Job. Die Ausbildung ist sehr schwer. Die Männer haben nicht nur ein strenges Fitnessprogramm, sie müssen sich auch im Wald und mit dem Wetter auskennen. Einmal am Boden sind sie nämlich auf sich alleine gestellt.

Spezielle Ausrüstung wiegt 40 Kilo

Feuerspringer müssen einschätzen können, wie sich ein Feuer entwickelt. Und da sich dieses schnell drehen kann, ist eine schnelle Reaktion wichtig. Zu ihrem Schutz tragen die Männer eine Spezialausrüstung. Der Sprungoverall wiegt fünf Kilo und besteht aus Kevlar, dem Material aus dem auch kugelsichere Westen sind. Ihre übrige Kleidung, auch die Stiefel und der Helm mit Gesichtsschutz, sind besonders hitzebeständig. Zu ihrem Schutz haben sie ein Spezial-Iglu dabei, das sie im Notfall aufbauen können. Es hält Temperaturen von bis zu 900°C aus. In den Seitentaschen des Anzugs stecken Axt, Messer und ein Seil für die Landung im Baum. Rund 40 Kilo wiegt die Ausrüstung, die ein Feuerspringer beim Sprung dabei haben muss.