Strümpfe bis übers Knie: Ronaldo glaubt, dass ihm das Glück bringt.
Strümpfe bis übers Knie: Ronaldo glaubt, dass ihm das Glück bringt. | Foto: dpa

Alles nur Aberglaube?

Fußballer haben Glücksrituale

Weltmeister sind sie schon, jetzt wollen die Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft auch Europameister werden. Und das sieht gar nicht so schlecht aus, auch wenn bislang noch nicht alles reibungslos lief. Immerhin haben sie aber Thomas Müller, den zweiten auf der Liste der Torschützen der WM 2014 in ihrer Mannschaft. Und auch auf den weiteren Plätzen finden sich deutsche Spieler: Mats Hummels und Toni Kroos. Doch auf ihr fußballerisches Können wollen sich die Spieler nicht alleine verlassen. Damit alles klappt, werden sich viele vor dem Spiel auf ihre eigene Weise verhalten. Sie haben Rituale, Angewohnheiten also, die Glück bringen sollen. Torwart Manuel Neuer wird vor dem Spiel je einmal die Pfosten und die Latte berühren.

Merkwürdige Ticks

Mesut Özil spricht ein Gebet und Bastian Schweinsteiger wird als letzter aus dem Mannschaftsbus steigen und als letzter Spieler den Rasen betreten. Mario Gomez singt bei der Nationalhymne wohl nicht mit, denn er hat immer dann ein Tor geschossen, wenn er vorher nicht gesungen hat. Muss er vor dem Spiel auf die Toilette, nimmt er immer das linke Klo. Auch die Stars der anderen Mannschaften sind abergläubisch. Wayne Rooney, der englische Nationalspieler, hat einen besonders merkwürdigen Tick. Vor Spielen kann er nur mit einem mechanischen Summen im Raum einschlafen. Egal ob Föhn, Staubsauger oder Klimaanlage, die Geräusche wirken auf ihn beruhigend. Der berühmte Christiano Ronaldo hat sich ein Ritual aus seiner Jugendzeit bewahrt. Er zieht die Socken so weit wie möglich nach oben und bei einem Freistoß geht er immer fünf Schritte zurück und einen zur Seite.