HMMM LECKER: Schokolade schmeckt in allen Variationen.
HMMM LECKER: Schokolade schmeckt in allen Variationen. | Foto: dpa

Vom Getränk zur Tafel

Köstliche Schokolade

Schokolade ist einfach lecker und die meisten Menschen lieben Sie. Egal, ob als Osterhase oder Weihnachtsmann, ob als Tafel oder als Überzug für den Kuchen. Dennoch wissen die meisten nicht, wo und wann sie erfunden wurde. Die ersten Menschen, die Kakao und Schokolade kannten, waren die Olmeken, ein Indianervolk in Mittelamerika. Sie lebten dort vor über 3 000 Jahren. Von ihnen übernahmen die Mayas und die Azteken die Schokolade. Bei den Indianervölkern wurde Schokolade als Getränk genossen. Sie bereiteten Schokolade zu, indem sie die gerösteten und gemahlenen Kakaobohnen nur mit heißem oder kaltem Wasser mischten. Damit sich der begehrte Schaum bildete, wurde die Flüssigkeit immer wieder von einer Schale in die andere gegossen.

Schweizer Schokolade

Oder das Ganze wurde verquirlt. Pur war das Getränk bitter, es wurde deshalb je nach Laune mit Pfeffer oder Vanille, Honig oder Rosenwasser gewürzt. Zunächst durften es aber nur adelige, erwachsene Männer trinken. Nach der offiziellen Entdeckung Amerikas durch Christoph Columbus im Jahr 1492 fand die Trinkschokolade ihren Weg nach Spanien. Dann wurde sie in Italien und Frankreich und schließlich in ganz Europa bekannt. Die älteste bestehende Schokoladenfabrik Deutschlands soll die Halloren Schokoladenfabrik in Halle sein, die aus einer Konditorei hervorging. Im Jahr 1875 erfanden Henri Nestlé und Daniel Peter in der Schweiz nach vielen Experimenten die Milchschokolade, wie wir sie heute als Tafel kennen. Sie war aber noch sehr brüchig. 1879 entwickelte Rodolphe Lindt ein Verfahren, so dass Schokolade schmelzen kann.