Staus gibt es, wenn zu viele Autos gleichzeitig unterwegs sind.
Staus gibt es, wenn zu viele Autos gleichzeitig unterwegs sind. | Foto: dpa

Zu viele Autos auf den Straßen

Schöner Mist – schon wieder Stau

Kennt ihr das? Ihr seid im Auto unterwegs und auf einmal blinken an den Wagen vor euch zwei gelbe Lichter – die Warnblinker. Alle werden langsamer bis der Verkehr ganz stoppt. Stau! Vor allem in den Ferien oder an den Wochenenden, in den sogenannten Stoßzeiten, kommt es auf Autobahnen, aber auch auf Landstraßen oder im Stadtverkehr oft dazu. Etwa die Hälfte alle Staus entstehen durch Überlastung der Straßen, weil alle zur selben Zeit irgendwo hin wollen. Zum Beispiel möchte jeder nach Feierabend nach Hause und schon sind einfach zu viele Autos unterwegs. Deutsche Straßen sind so gebaut, dass sie pro Stunde und Fahrbahn bis zu 1 800 Autos verkraften können. Mehr geht nicht.

Zwölf Tage im Stau

Manchmal sind auch einfach zu viele Lastwagen unterwegs. Wenn ein Lkw einen anderen überholt, müssen alle langsamer machen und es staut es sich. Einige Staus werden durch Unfälle verursacht, manchmal ist dann eine Fahrbahn ganz gesperrt. Vor Baustellen gibt es auch häufig Probleme, weil die Fahrer langsam machen müssen oder sich von zwei Spuren in eine einfädeln müssen. Staus würden seltener entstehen, wenn immer ganz genau gleich schnell und mit dem selben Abstand zum vorderen Autor gefahren würde. Aber oft fahren die Menschen mal schnell, dann wieder langsamer oder sie wechseln die Spur. In Deutschland sind etwa 45 Millionen PKW gemeldet und wir stehen im Jahr rund 60 Stunden im Stau. Im Vergleich zu China geht das noch, dort dauerte der längste Stau zwölf Tage.