TORNADOS sind Wirbelstürme. Über Land nennt man sie Windhose, über Wasser heißen sie Wasserhose.
TORNADOS sind Wirbelstürme. Über Land nennt man sie Windhose, über Wasser heißen sie Wasserhose. | Foto: dpa

Wirbelstürme über Deutschland

Tornados reißen alles mit sich

Über das Städtchen Bad Waldsee in der Nähe des Bodensees ist ein Tornado hinweg-gefegt. Menschen wurden nicht verletzt, aber die Zerstörung ist groß. Der Wirbelsturm hat Bäume umgerissen und diese durchtrennten beim Fallen Stromleitungen. Die Dächer von Häusern wurden abgedeckt, so dass man ins Innere sehen konnte. Das Dach einer Garage hat der Sturm komplett abgehoben und auf den Dachstuhl eines Hauses geschleudert. Umherfliegende Gegenstände beschädigten Fahrzeuge. Der Sachschaden beträgt mehrere hunderttausend Euro.

Tornados kommen in Deutschland nicht sehr häufig vor. Dieser war jetzt aber schon der dritte innerhalb weniger  Monate. Zuletzt wurden in Hamburg Häuser und Autos zerstört.

Skala von null bis fünf

Und so entstehen Tornados: Unter einer großen Gewitterwolke steigt warme Luft in Spiralen nach oben. Die dreht sich immer schneller und schneller. Schließlich wird an der Unterseite der Wolke eine Art Schlauch sichtbar, der zur Erde führt. Sobald der Luftschlauch den Boden berührt, reißt er wie ein Staubsauger alles in die Höhe. Sogar Häuser und Autos. Wird der Tornado schwächer, stürzt alles wieder zu Boden. Tornados, oder Windhosen, sind schneller als jedes Formel-1-Auto. Sie können 500 Stundenkilometer und mehr erreichen. Wie stark ein Tornado war, wird meist nach dem von ihm verursachten Schaden berechnet. Die Skala reicht von F0 bis zu F5. F0 ist dabei die schwächste Klasse. Auf der Skala ist auch Platz für F6-Tornados. Die wurden aber bislang noch nicht beobachtet.

In diesem Youtube-Video erklären euch Schüler, wie Tornados entstehen: