Pokémon-Fans sind begeistert vom neuen Spiel.
Pokémon-Fans sind begeistert vom neuen Spiel. | Foto: dpa

Alle spielen Pokémon Go

Überall kleine Monster

Spiele-Apps auf Smartphones und Tablets gibt es viele. Aber jetzt ist aber eines auf den Markt gekommen, das alle Rekorde brechen könnte: Pokémon Go. Dabei sieht der Spieler auf seinem Handy-Bildschirm die Umgebung, in der er sich gerade befindet. Wenn er die Landschaft scannt erscheinen plötzlich kleine Monster und Bälle. Die Pokeballs muss der Spieler sammeln, denn die braucht er, um die plötzlich auftauchenden Pokémon-Monster einzufangen. Einmal gefangen, können die kleinen Taschenmonster trainiert werden und treten dann in Kämpfen gegeneinander an. Die Idee der kleinen Pokémons ist nicht neu, es gibt sie schon seit über 20 Jahren. Los ging es 1996 mit Spielen für den Gameboy.

Polizei warnt Spieler

Damals gab es 151 verschieden aussehende Monster, heute sind es über 700. Damals musste das Spiel auch gekauft werden, das heutige Pokémon Go kann man kostenlos runterladen. Für einige Gegenstände muss man aber bezahlen. Das Gute an dem Spiel ist, dass die Spieler tatsächlich an die frische Luft müssen. Das Spiel erfordert lange Spaziergänge um die Monster zu finden. Dafür nutzt der Hersteller Satelliten-Standortdaten. Doch es gibt auch negative Seiten. Die Polizei in Berlin veröffentlichte schon Sicherheitshinweise: Unter dem Motto: „Schnappt Sie … aber nicht um jeden Preis“ warnen die Beamten davor, die Umgebung aus den Augen zu verlieren und beispielsweise einfach auf Gleise oder Straßen zu laufen. Die ersten Strafzettel wurden schon verteilt, weil Autofahrer während der Fahrt ihr Handy in der Hand hatten. Unfälle wegen des Spiels hat es angeblich auch schon gegeben.