Hat das Sagen in Karlsruhe: Oberbürgermeister Frank Mentrup.
Hat das Sagen in Karlsruhe: Oberbürgermeister Frank Mentrup. | Foto: jodo

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Was macht eigentlich ein Oberbürgermeister?

Jede große Stadt hat einen Oberbürgermeister. Viele nennen ihn auch „Rathaus-Chef“, weil er im Rathaus sein Büro hat und dort als Chef der Stadtverwaltung arbeitet. Die Stadtverwaltung ist eine riesengroße Organisation mit mehreren Tausend Mitarbeitern, die sich darum kümmern, dass alles in der Stadt gut funktioniert, zum Beispiel dass der Müll pünktlich abgeholt wird und sauberes Wasser aus dem Hahn kommt. Der Karlsruher Oberbürgermeister heißt Frank Mentrup. In der Zeitung ist er oft abgebildet, weil viel unterwegs ist.

Im Dienste seiner Bürger

Wenn der „OB“ morgens ins Büro kommt, geht er erst mal seine Post durch, checkt seine E-Mails, führt Gespräche und macht auf seinem Schreibtisch klar Schiff. Dort stapelt sich viel Papier. Auch muss er gemeinsam mit Kollegen wichtige Entscheidungen treffen. Zum Beispiel, wie es mit den Baustellen in Karlsruhe weitergeht, wann die Schwimmbäder öffnen oder welche neuen Angebote es für Kinder und Jugendliche gibt. Gerade neulich war ja die große Frage, ob Karlsruhe ein neues Fußballstadion bekommt. Für den Oberbürgermeister ist die persönliche Begegnung mit den Menschen seiner Stadt sehr wichtig. Er kommt zu Veranstaltungen und Festen, um ein neues Gebäude einzuweihen oder eine Rede zu halten. Der OB beantwortet Fragen der Bürger, hört ihre Sorgen und Probleme an und kümmert sich um ihre Wünsche. Die Bürger sollen sich wohlfühlen. In einigen Städten gibt es auch Rathaus-Chefinnen: Zum Beispiel in Baden-Baden und Bruchsal.