Die Outdoor-Saison eröffneten Radsportler mit der 16. Radtourenfahrt des RSV Concordia Forchheim. | Foto: pk

16. Radtourenfahrt

RSV Concordia startet in die Saison

Von Philipp Kungl

Mit der 16. Radtourenfahrt (RTF) des RSV Concordia Forchheim wurde die Radsportsaison in Baden eröffnet . Erneut hatten hatten die Veranstalter einigermaßen den Wettergott auf ihrer Seite. „Wir haben wieder Mal Glück, dass es zumindest trocken ist“, freute sich Jürgen Hennig,  stellvertretender Vorsitzender  des Vereins und Organisator.

Strecken zwischen 52 und 76 Kilometer

Als die Strecke am Freitag und Samstag mit Richtungspfeilen ausgeschildert wurde, habe es überhaupt nicht gut ausgesehen. „Aber solange es so bleibt, ist alles gut.“ So fanden rund 110 Radsportler den Weg zum Vereinsheim des RSV Concordia  und starteten ihre Tour. Die Teilnehmer haben die Wahl zwischen einer 52 und einer 76-Kilometer Strecke. Während die kleinere Runde für den geübten Fahrer ohne Probleme machbar ist, sollte man für die große Tour bis ins Gaggenauer Hinterland schon besser trainiert sein.

Manche gehen  an ihre Grenzen

sagt Jürgen Hennig. „Andere fahren ganz gemütlich. Beides ist möglich, da keine Zeit gestoppt wird“. Die inzwischen bekannte Veranstaltung  des RSV Concordia ziehe auch Sportler aus der Pfalz, Stuttgart oder Ludwigsburg an – die meisten sind mit Rennrädern unterwegs. Dennis Meckler aus Karlsruhe ist zum ersten Mal dabei und wurde über das Internet auf die Tour aufmerksam. „Ich möchte die große Strecke fahren, mal sehen, wie das mit dem Wind hinhaut“, meinte der Hobbyradler. Dann ging es für ihn und viele andere auch schon  los.

Am Kontrollpunkt waren Verpflegungsstationen aufgebaut. | Foto: pk

Am Kontollpunkt Bananen

Recht flott erreichte ein Großteil der Radler den Kontrollpunkt in Bischweier, wo es Bananen, Kuchen, Tee und Kaffee zur Stärkung sowie die begehrten Stempel für die Wertungskarten gab. Außerdem konnte man sich hier noch entscheiden: Geht es in der kleinen Runde zurück nach Forchheim oder wagt man sich an den beschwerlichen Weg. „Das müssen wir in der Gruppe jetzt noch entscheiden“, sagte Nicolas Grimm, der zwei bis drei solcher Fahrten im Jahr mitmacht. „Klar, den Wind merkt man schon sehr, aber in der Gruppe können wir uns mit dem Windschatten gut abwechseln“, berichtete er. Stammgast ist Karin Pietruska. Die Triathletin von den Sportfreunden Forchheim nutzt die Tour gerne als Ausgleich und um Leute zu treffen. „Die Strecke ist sehr schön und perfekt, um im Frühjahr langsam wieder in Form zu kommen“, berichtete sie.

Viel Lob für das Helferteam

Von den Sportlern ernteten die rund 25 Helfer  vom RSV Concordia viel Lob. „Es ist wie immer gut organisiert und die Wege sind sichtbar gekennzeichnet“, meinte  etwa Karin Pietruska. Nach der Rückkehr zum Vereinsheim warteten schließlich Verpflegung sowie eine heiße Dusche auf die teilweise erschöpften, aber glücklichen Teilnehmer