Der Spatenstich für den Ausbau der Kreisstraße 5311 zwischen Wagshurst und Rheinbischofsheim ist gesetzt.
Der Spatenstich für den Ausbau der Kreisstraße 5311 zwischen Wagshurst und Rheinbischofsheim ist gesetzt. | Foto: Karen Christeleit

Wagshurst-Rheinbischofsheim

Kreisstraße wird ausgebaut

Von Karen Christeleit
Der symbolische Spatenstich für den Ausbau der Verbindungsstraße zwischen Rheinbischofsheim und Wagshurst (Kreisstraße 5311) sowie den Bau eines parallel verlaufenden Radweges ist gesetzt – die Arbeiten  beginnen jedoch erst nach den Ende der Bauferien im August. Sie sollen im Frühjahr des folgenden Jahres abgeschlossen sein.
„Wir setzen das Startsignal“, unterstrich Landrat Frank Scherer, „die Straße ist viel zu schmal und ist stark ausbesserungsbedürftig.“ Der 6,9 Kilometer lange Ausbau bringe viele Vorteile. Dabei wird die Straße bei gleicher Linienführung auf 5,5 Meter, in den Kurven gar auf sechs Meter verbreitert und erhält, getrennt durch einen zwei Meter breiten Grünstreifen einen bis zu drei Meter breiten Radweg, der auch als Wirtschaftsweg genutzt werden soll. Die Straße wird frostsicher und mit neuer Entwässerung aufgebaut.

Mit Sperrungen ist zu rechnen

Fünf Brücken müssen dazu verbreitert oder neu gebaut werden – wie etwa die Wehrbrücke in Wagshurst, für die während der Bauarbeiten im Oktober sogar eine Behelfsbrücke gesetzt wird. Die Bauarbeiten werden mit Verkehrsbehinderungen und Vollsperrungen einhergehen, doch der Zugang zu den Feldern sei jederzeit möglich, hieß es. Im digitalen Zeitalter habe man auch an die virtuelle Mobilität gedacht und verlege Leerrohe für das schnelle Internet.
Die Baukosten liegen bei 6,42 Millionen Euro. „Der Ortenaukreis stellt sich seiner Verantwortung,“ betonte Scherer. Während der Bau des Radwegs vom Regierungspräsidium mit 50 Prozent gefördert und mit 345 000 Euro von den beiden Städten Achern und Rheinau unterstützt wird, wird die Kreisstraße  zu 100 Prozent aus Kreismitteln finanziert.

„Ein Radweg ergibt Sinn“, lobte Klaus Muttach, Oberbürgermeister der Stadt Achern, und auch Michael Welsche, Bürgermeister von Rheinau freute sich:  „Der Radweg ergänzt unsere Radanbindung nach Norden, Osten, Süden und Westen.“

Weitere Ziele gesetzt

Frank Scherer blickte schon voraus auf die noch ausstehenden Projekte: „Unser nächstes ehrgeiziges Ziel ist der Kreisel an der Maiwaldkreuzung und der daran anschließende 6,5 Kilometer lange Radweg nach Memprechtshofen und Gamshurst.“ In diesem Jahr bereits vollendet wurde die  5,9 Kilometer lange und immerhin 3,9 Millionen Euro teure  Radweg-Verbindung zwischen Önsbach, Mösbach, Waldulm und Oberachern.