Eine runde Sache: Die ersten Autos rollen über den neuen Kreisel am Ooser „Leo“. Elf Monate hat der Umbau gedauert. Im Zuge des Sanierungsprogramms Oos sind rund 1,3 Millionen Euro in das Vorhaben geflossen.
Eine runde Sache: Die ersten Autos rollen über den neuen Kreisel am Ooser „Leo“. Elf Monate hat der Umbau gedauert. Im Zuge des Sanierungsprogramms Oos sind rund 1,3 Millionen Euro in das Vorhaben geflossen. | Foto: Rudolphi

Umbau in Baden-Baden-Oos

Verkehr fließt ungehindert am „Leo“

Das Timing war perfekt: Kurz bevor Baden-Badens Oberbürgermeisterin Margret Mergen den neuen Kreisel am Ooser „Leo“ für den Verkehr freigab, rollten die letzten Maschinen von der Baustelle. „Das ist ein weiteres wichtiges Kapitel zur Aufwertung von Oos“, betonte die Rathauschefin bei der Feier zur Freigabe. Der zentrale Platz sei nun wieder zugänglich, „so wie wir uns das wünschen“. Der westlichen Stadtteil habe jetzt eine neue Ortsmitte.
Rund elf Monate haben die Bauarbeiten gedauert, um den „Leo“ in einen Kreisel mit einem Durchmesser von 26 Metern umzugestalten. Etwa 1,3 Millionen Euro, davon 625 000 Euro Zuschüsse des Landes, sind in das Projekt geflossen. Für ihn sei es ein wunderschöner Tag, meinte Bürgermeister Werner Hirth, der sich über das Ergebnis freut: „Er ist eine runde Sache, dieser Kreisel, sowohl im Hinblick auf die Verkehrsführung als auch die Gestaltung.“ Das i-Tüpfelchen sei das Rosenbeet in der Mitte des Bauwerks. Es zeige, dass Oos der Eingang zur Rosenstadt Baden-Baden sei.

Zeichen der Rosenstadt Baden-Baden: Ein Rosenbeet schmückt die Kreiselmitte auf dem neu gestalteten Ooser "Leo".
Zeichen der Rosenstadt Baden-Baden: Ein Rosenbeet schmückt die Kreiselmitte auf dem neu gestalteten Ooser „Leo“. | Foto: Rudolphi

Es sei eine schwierige Baustelle gewesen, erläuterte Hirth und verwies auf rund 2 000 Autos, die pro Stunde den Platz passierten. Mit der Neugestaltung werde der Verkehr künftig besser fließen, ist der Bürgermeister überzeugt. Zudem gebe es jetzt sichere Fußgängerüberwege und vor allem Barrierefreiheit. „Der kleine Bruder war schneller als der große Bruder“, sagte Hirth mit Blick auf den Umbau des Leopoldsplatzes in der Innenstadt.
Der Ooser „Leo“ sei ein Paradebeispiel für eine erfreuliche Stadtsanierung. Eine wichtige Voraussetzung sei es gewesen, dass die Stadt vor sechs Jahren die Aufnahme in das Landessanierungsprogramm geschafft habe. Der Kreisel sei eine wichtige Etappe, um den Stadtteil Oos weiter voranzubringen.
Der Bürgermeister kündigte als nächsten Schritt die Sanierung der Ortsmitte um die Kirche an. Dabei geht es vor allem darum, die Ooser Hauptstraße umzubauen, das heißt zu verengen, um den Durchgangsverkehr auf die B3 neu zu lenken. Als weiteres Vorhaben ist geplant, den Platz vor der Festhalle neu zu gestalten.