Seilrutschen
Adrenalin pur gibt es auf den Seilrutschen, die möglicherweise auch im Großen Wald installiert werden | Foto: privat

Heute Info im Gemeinderat

Bald Seilrutschen im Brettener Wald?

Den Beschluss, das Freizeitgebiet im Großen Wald attraktiver zu gestalten, hat der Brettener Gemeinderat schon vor längerem gefasst. In der heutigen Ratssitzung werden Martin und Stephan Coenen (letzterer wohnt übrigens in Bretten) Pläne für einen Kletterwald mit Seilrutschen vorstellen.
Vater und Sohn Coenen haben laut eigenen Angaben bereits etwa ein Dutzend solcher Parks in Deutschland eingerichtet; sie selbst betreiben Kletterwälder in Illingen und in Lörrach.

Kletterpark
In Illingen betreibt die Familie Coenen bereits einen Kletterpark, ebenso in Lörrach. | Foto: privat

Besucher können dort auf neun Parcours an Seilen bis auf zwölf Meter hochklettern – und dann geht es über Seilrutschen wieder abwärts. „Die Leute wollen vor allem diese Seilrutschen“, sagt Stephan Coenen auf BNN-Nachfrage, „weil das Adrenalin pur ist“.

Nöltner: Seilrutschen würden Stadt „keinen Cent kosten“

Die Klettergerüste und Seilrutschen sind in verschiedene Schwierigkeitsstufen eingeteilt – auch für Kinder. Das Angebot richtet sich nicht nur an Einzelpersonen und Familien, sondern auch an Gruppen, etwa Schulklassen, oder Firmenteams. Gemeinsames Klettern kann zur Teambildung beitragen, so Coenen.
Die Errichtung der Anlage, die auf dem Areal nahe des Brettener Tierparks entstehen könnte, würde die Stadt laut Aussage von Bürgermeister Michael Nöltner (CDU) „keinen Cent kosten“. Allerdings müsste die Stadt einen Teil des Waldes von der bisherigen Nutzung ausklammern, was Einnahmeausfälle bedinge. Der Gemeinderat werde sich das Gelände in einem Vor-Ort-Termin anschauen, bevor er die endgültige Entscheidung fälle. „Es wäre jedenfalls eine Bereicherung des Freizeitangebotes,“ ist Nöltner überzeugt.

Umgestaltung der Rinklinger Hauptstraße und andere Themen

Auf der Tagesordnung der Sitzung im Großen Sitzungssaal des Rathauses (Beginn: 18 Uhr) stehen darüber hinaus unter anderem der Jahresabschluss 2014, die Bebauungspläne „Am Husarenbaum“ in Bretten und „Neibsheimer Weg II“ in Büchig, die Umgestaltung der Hauptstraße in Rinklingen, der Umbau des Feuerwehrhauses in Bauerbach und der Bau einer Umkleide an den Diedelsheimer Sportanlagen.
Weiterhin geht es um eine außerplanmäßige Ausgabe zur derzeit laufenden Sanierung der Stadtbahnhaltestelle „Stadtmitte“ und es gibt Kurzberichte der städtischen Gesellschaften über die bisherigen Geschäftsverläufe 2016. Die Tagesordnung findet sich auch auf der Seite der Stadt Bretten.