Brand in Karlsruhe
Ein Brand ist im Komplex des Karlsruher Scheck-in-Centers ausgebrochen | Foto: jodo

Supermarkt geschlossen

Brand im Komplex Karlsruher Scheck-in-Center

Im Komplex des Scheck-in-Centers am Karlsruher Mendelssohnplatz hat es am Dienstagmorgen gebrannt. Wie die Feuerwehr mitteilt, brach das Feuer gegen 8 Uhr im Saunabereich eines Fitnessstudios aus. Bei dem Brand wurde niemand verletzt.

Starke Rauchentwicklung bei Brand

Die Ursache des Feuers ist unklar. Bei dem Brand kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Diese war auch von außen zu erkennen. Die Feuerwehr entschied, das komplette Gebäude mit Hilfe der Polizei zu räumen. Der Supermarkt hatte gerade wenige Minuten offen, auch in weiteren Geschäften herrschte schon Betrieb. Zudem befinden sich in dem Bau mehrere große Büros. Feuerwehrchef Florian Geldner war bei dem Einsatz vor Ort. Er schätzt, dass etwa 100 Personen das Gebäude verlassen mussten. Dies sei gut vonstatten gegangen.

Supermarkt geschlossen

Der Supermarkt bleibt am Dienstag geschlossen. Die Lebensmittelüberwachung muss nun prüfen, was mit den Waren geschieht – ob sie wegen des Rauchs im Gebäude noch verkauft ewrden dürfen oder ob sie vernichtet werden müssen. Kurzfristig wurde am Morgen ein Abschnitt der Ludwig-Erhard-Allee gesperrt. In der Folge kam es zu Rückstaus, von denen ebenso die Kriegs- und die Rüppurrer Straße betroffen waren. Die Sperrung wurde jedoch zeitnah wieder aufgehoben. Gegen 8.45 Uhr normalisierte sich der Verkehr wieder. Dennoch waren noch bis zum Mittag Kräfte der Feuerwehr vor Ort. Diese pumpten das Löschwasser aus dem bis auf weiteres geschlossenen Fitnessstudio.

Rauchmelder gab Hinweis

Wie die Feuerwehr mitteilt, gab eine Rauchmeldeanlage am Morgen Alarm. Eine automatische Sprinkleranlage habe dazu beigetragen, dass sich der Brand nicht weiter ausbreitete. Allerdings entstand so auch ein Wasserschaden. Die Feuerwehr war mit 37 Kräften im Einsatz, einige mussten zunächst mit Atemschutz das Gebäude betreten. Insgesamt waren 14 Polizisten vor Ort. Zur Höhe des Sachschadens konnten die Ermittler zunächst keine Angaben machen.