Lebensgefahr Feuerwehrmann
Hochwasser | Foto: BNN

Nach Stromschlag in Bretten

Feuerwehrmann nicht mehr in Lebensgefahr

Der Feuerwehrmann, Kommandant der Dürrenbüchiger Feuerwehr, der bei einem Einsatz im Brettener Stadtteil Ruit vor einer Woche einen Stromschlag erlitten hat, ist außer Lebensgefahr.

Feuerwehrmann operiert

Wie Kreisbrandmeister Thomas Hauck den BNN auf Nachfrage mitteilte, sei der 35-jährige Feuerwehrmann am Montag in einer Ludwigshafener Spezialklinik knapp sieben Stunden operiert worden und befinde sich „auf einem guten Weg der Besserung“.

Voraussichtlich Anfang kommender Woche könne er die Intensivstation verlassen. Dies habe der Mann selbst in einem längeren Telefonat mit Hauck bestätigt.
Besonders freut sich Hauck darüber, dass sein Feuerwehrkamerad bei den Stromschlag aus der 15000-Volt-Leitung nicht so schwere Verbrennungen erlitten habe wie zunächst angenommen. Hauck: „Der hatte ein Wahnsinnsglück.“

„Nicht leichtsinnig gehandelt“

Wie die BNN berichteten, wollte der Feuerwehrmann am vergangenen Mittwoch bei einem Hochwassereinsatz mit Starkregen über den Tankwagen eines auf der Bahnstrecke bei Ruit feststeckenden Güterzugs auf die andere Seite der Gleise gelangen. Dort hatte ein Erdrutsch den Bahnverkehr zwischen Bretten und Mühlacker zum Erliegen gebracht. Dabei kam der Mann offenbar zu nahe an die Oberleitung, die noch unter Strom stand, und wurde vom Waggon auf die Gleise geschleudert, wie Augenzeugen berichteten. Laut derzeitigem Stand der Ermittlungen habe er „nicht leichtsinnig gehandelt“, wie der Kreisbrandmeister weiter berichtet. Die Ermittlungen der Bundespolizei zum genauen Ablauf des Unfalls dauern derzeit noch an.