FC Nöttingen
Foto: Rubner

Interview: Riccardo Di Piazza

„Nöttingen ist der Favorit“

Im Verbandspokal-Viertelfinale trifft Fußballer Riccardo Di Piazza am heutigen Samstag (15 Uhr) mit dem SV Spielberg auf seinen Ex-Club FC Nöttingen. Ein besonderes Spiel.

Sie haben die Gabe, häufig auf Ihren Ex-Club FC Nöttingen zu treffen, obwohl Ihr Team gar nicht in der gleichen Liga spielt. Seltsam, oder?
Di Piazza: Ja, das ist mir schon das ein oder andere Mal passiert. Es ist immer ein besonderes Spiel für mich. Der FC Nöttingen ist sicherlich Favorit, auch wenn es bei ihnen nicht richtig läuft. Bei uns ja auch nicht. Aber im Pokal weiß man, dass alles passieren kann.

Riccardo Di Piazza
Riccardo Di Piazza

Zuletzt spielten Sie in Hauenstein und trafen den FCN im Aufstiegsspiel, das Ihre Mannschaft dramatisch verlor. Welche Erinnerungen haben Sie?
Di Piazza: Auf jeden Fall war’s ein bitteres Erlebnis für uns. Auch wenn klar war, dass die Mannschaft auseinanderbricht und Trainer Jürgen Kohler den Verein verlässt, wollten wir trotzdem gewinnen und aufsteigen. Das wäre zusammen mit dem Pokalsieg in die Vereinsgeschichte eingegangen. Aber ich freue mich für meine alten Nöttinger Kollegen und den Verein.

Sie sind von Hauenstein im Sommer erst nach Oberachern und dann nach Spielberg gewechselt. Wie kam es dazu?
Di Piazza: Ich habe mich in Spielberg fitgehalten. Der Verein brauchte aber keine Spieler auf meiner Position, dann kam das Angebot aus Oberachern. Dort habe ich mich allerdings nicht wohlgefühlt. Als der SVS doch Spieler suchte, haben sich die Vereine geeinigt.