Zahlreiche Gäste konnte BNN-Verleger Klaus Michael Baur in den neuen Räumen des Pforzheimer Kuriers begrüßen. | Foto: Hora

Festabend beim Kurier

Klares Bekenntnis zu Pforzheim

Großer Bahnhof in der Pforzheimer Innenstadt: Zum Empfang in der neuen Geschäftsstelle des Pforzheimer Kuriers kam die Prominenz der Goldstadt. „Sie haben Mut bewiesen, weil Sie an unsere Stadt glauben.“ Mit diesen Worten dankte Oberbürgermeister Gert Hager dem Verleger der Badischen Neuesten Nachrichten, Klaus Michael Baur, und gratulierte zu der neuen Geschäftsstelle in der Westlichen Karl-Friedrich-Straße.

Hier die Gäste in einer Bildergalerie:

Mitten in die „goldene Meile“

Mitten in die „goldene Meile der Goldstadt“ habe man den Pforzheimer Kurier gerückt. Er wolle nicht nur in Sonntagsreden die Stärkung des Lokaljournalismus predigen, sondern diese Aussagen auch in Taten münden lassen, sagte Verleger Baur. „Und diese neue, moderne, offene und helle Redaktion und Geschäftsstelle sei ein von außen sichtbares Sinnbild, für das, was an Erneuerungsprozessen in unserem Haus derzeit geschieht.“ Ausdrücklich begrüßte der BNN-Verleger neben Landrat Karl Röckinger, dem Bundestagsabgeordneten Gunther Krichbaum und Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler auch den Verleger der Pforzheimer Zeitung, Albert Esslinger-Kiefer und wünschte sich einen fairen Wettbewerb und ein gutes Miteinander.

Dreiklang: Uhren, Schmuck und der Kurier

Dass der Pforzheimer Kurier auch in den neuen Räumen mit gesundem Selbstvertrauen auftritt, machte Baur deutlich, als er einen Werbespruch aus der Hochzeit der Traditionsindustrien zitierte: „Pforzheims Dreiklang, merk’ ihn Dir; Uhren, Schmuck und der Kurier“.

OB Hager: haptisches Erlebnis

Ein ausdrückliches Bekenntnis zur gedruckten Tageszeitung legte OB Hager in seiner Ansprache ab. Trotz aller sozialer Medien und schnellen Internetmeldungen, so Hager, brauche man die Zeitung heute mehr denn je, wenn sie gut informiert, gut recherchiert und früh am Morgen ausgetragen im Briefkasten liege. „Das haptische Erlebnis, die Zeitung morgens in der Hand zu halten, hat durchaus etwas Erhebendes.“
Mit dem Umzug von der Zerrennerstraße in die Fußgängerzone habe Baur den Pforzheimer Kurier „von der Urzeit in die Neuzeit katapultiert“. Die Investition in die neue Geschäftsstelle werde er als ein Standortbekenntnis zu einer Stadt, die es nicht leicht habe, in der sich aber auch in der Krise sehr viel bewege. „Und Karlsruhe geht es ja auch nicht viel besser“, so Hager.

IHK-Präsident lobt Räumlichkeiten

Begeistert vom neuen Ambiente zeigte sich auch IHK-Präsident Burkhard Thost. Er lobte ausdrücklich die modernen Räumlichkeiten, in denen der Pforzheimer Kurier nun schon seit einer Woche produziert wird.

Weitere Stimmen zur neuen Kurier-Geschäftsstelle:

„Der Kurier ist jetzt noch näher am Geschehen und an den Leuten. Ich finde das toll. Es ist auch eine Aufwertung für die Fußgängerzone. Ich habe in den vergangenen Wochen verfolgen können, was sich an dem neuen Standort alles getan hat. Eigentlich ist der Erfolg ja jetzt vorprogrammiert.“
Wolfgang Schick (Stv. Vorsitzender der CDU-Fraktion)

„Einfach wow. Ich finde es super, dass die Redaktion nun im Herzen der Stadt und mitten in der Fußgängerzone ist, die ja in den kommenden Jahren auch neu gemacht wird. Der Kurier ist also schon da, bevor es los. Die neuen Räume sind klasse und kein Vergleich zu früher.“
Jacqueline Roos (Stv. SPD-Fraktionsvorsitzende)

„Es ist wunderbar hier. Hell und freundlich. Das Licht und auch die Ruhe in den Räumen begeistern mich. Und der Kurier hat hier den direkten Zugang zur Stadt in einer A-Lage.“
Uwe Staib (Präsident Bundesverband Schmuck + Uhren)

„Ich finde den neuen Standort genial – mitten in der Fußgängerzone und direkt in der Nachbarschaft zur Caritas. Was kann es Besseres geben. Auf mich macht das alles einen gelungen Eindruck in den neuen Räumen.“
Frank-Johannes Lemke (Direktor Caritas Pforzheim)

„Wir mögen den Wettbewerb. Dieser Vorwärtsschritt ist eine mutige Entscheidung der Badischen Neuesten Nachrichten in Zeiten des Strukturwandels.“
Albert Esslinger-Kiefer (Verleger der Pforzheimer Zeitung)

„Ich finde es gut, wenn die Presse mitten in der Stadt ist, genau wie die Kirche auch. Dort ist das Zentrum und da kommt man mit der Politik und den Menschen in Kontakt. Der neue Standort gefällt mir wirklich gut.“
Christiane Quincke (Evangelische Dekanin Pforzheim-Stadt)

„Ich bin beeindruckt. Es ist sehr schön geworden. Dass der Kurier zur anderen Zeitung aufschließt, finde ich auch gut. Konkurrenz belebt ja das Geschäft.“
Bernd Grimmer (Fraktionsvorsitzender der AfD)