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Großeinsatz am Rastatter Bahnhof: Inzwischen hat sich die Situation wieder normalisiert. | Foto: Schaub

Drohung am Bahnhof Rastatt

Bomben-Hinweis war ernst zu nehmen

+++16.20 Uhr+++

Bundespolizei zieht erstes Fazit nach Bombendrohung am Rastatter Bahnhof. Demnach waren mehr als  40 Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei im Einsatz, räumten den Bahnhof und sperrten das Gebiet um den Bahnhof weiträumig ab. Zwei Sprengstoffsuchhunde der Landspolizei sowie Kräfte des Streifendienstes und Entschärfer waren auf der Suche nach der Bombe. „Es wurden keine verdächtigen Gegenstände aufgefunden“, so die Mitteilung der Bundespolizei am Dienstagnachmittag. Den Hinweisgeber schätzen die Ermittler nach wie vor als vortrauenswürdig ein.


+++11.45 Uhr+++

Die Bundespolizei hat den Bahnhof Rastatt nach der Bombendrohung wieder für den Verkehr freigegeben.


+++11.00 Uhr S-Bahn-Netz steht still +++

Als Folge der Bombendrohung am Rastatter Bahnhof steht das S-Bahn-Netz in Mittelbaden zwischen Karlsruhe und Baden-Baden still. Betroffen sind die Linien S 31/32 sowie die S4 und S 41. Die betroffenen Bahnen stehen in den Bahnhöfen in Baden-Baden und Kuppenheim sowie in Karlsruhe. Betroffen ist auch der Busverkehr der Stadt Rastatt. Über den Hintergrund der Bombendrohung ist noch wenig bekannt. Nach BNN-Informationen soll die Bundespolizei von einem arabisch sprechenden Mannes einen Hinweis bekommen haben.


Eine Bombendrohung hat den Zugverkehr in Rastatt lahmgelegt. Seit 9.25 Uhr ist der Bahnhof komplett gesperrt, wie ein Sprecher der Bahn gegenüber den Badischen Neuesten Nachrichten bestätigt. Derzeit enden die Züge aus dem Süden in Baden-Baden und aus dem Norden in Karlsruhe.

Noch ist die Lage völlig unklar: Es heißt, bei der Bundespolizei sei eine Anschlagsdrohung eingegangen. Polizisten mit Maschinenpistolen räumten gegen neun Uhr die Bahnsteige. Die Unterführung ist abgesperrt. Nervosität lösten bei den Beamten zwei Regionalbahnen aus, die den Bahnhof noch erreichten, obwohl der Zugverkehr bereits gestoppt sein sollte.

Laut einem Polizeisprecher des Präsidiums in Offenburg wird nun der Bahnhof auf Verdächtiges abgesucht. Dabei könnten auch Sprengstoffhunde zum Einsatz kommen. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen übernommen.