Farbenfrohe Bildstelen: Über die Weihnachtsbilder mit Stadtmaus Ludwig und seinen Freunden freuen sich Mäusepapa Hans Peter Faller, Illustratorin Maria Karipidou, Thomas Rößler und Raphael Knoth (von links).
Farbenfrohe Bildstelen: Über die Weihnachtsbilder mit Stadtmaus Ludwig und seinen Freunden freuen sich Mäusepapa Hans Peter Faller, Illustratorin Maria Karipidou, Thomas Rößler und Raphael Knoth (von links). | Foto: Collet

Farbenfrohe Bildstelen

Die Stadtmaus Ludwig erklärt in Rastatt Weihnachten

Kinder aufgepasst: Im Mäusefunk wurde soeben bekannt gegeben, dass Ludwig, die Stadtmaus, und seine Freunde die beiden Rastatter Weihnachtsmärkte besuchen werden. Bei seinem Gastspiel erklärt der Mäuserich gleich, was Weihnachten überhaupt ist. Auf neun von zehn Bildtafeln, die vom 8. bis 18. Dezember in der Schlossstraße zwischen Marktplatz und Schlossweihnacht aufgestellt sind, werden Ludwig, Siri, Bonnie, Lennox, Matteo, Maëllo und Manolo unter anderem den Nikolaus, den Adventskranz, den Dambedei und den Weihnachtsbaum näher vorstellen.

Aus kulturhistorischer Sicht werden so die Inhalte des Weihnachtsfests kindgerecht aufbereitet und von den Figuren aus Hans Peter Fallers Geschichten erläutert. Der erste Adventskranz aus dem Jahr 1839 wird beispielsweise einem aus der Gegenwart gegenübergestellt. Natürlich hat der Mäusepapa  Faller auch „an die Dinge in Rastatt gedacht, die bereits existieren“: Beispielsweise die Pyramide auf dem Weihnachtsmarkt und die Weihnachtskrippe in der Stadtkirche St. Alexander.

Stelen sind auf Höhe der Kinder

Beim Pressetermin bei der Firma Rößler erklärten Faller, Illustratorin Maria Karipidou und Raphael Knoth vom Stadtmarketing die Bildstelen und deren didaktische Idee: „Die Stelen sind etwa 1,50 Meter hoch und so auf die Größe der Kinder eingestellt“, erläuterte Faller. Dabei habe er versucht, mit relativ wenig Text die Eckdaten des Weihnachtsfestes zu erklären.

Die Texte werden von den Illustrationen Karipidous visuell ergänzt. „Die Bilder greifen die Punkte aus Fallers Texten auf“, so Karipidou. Mit den Bildern begreifen die Kinder den Inhalt der Texte schneller, ist sich die Illustratorin sicher. „Die Zielgruppe der Stelen sind ja Kleinkinder, Kinder, die an der Grenzen zwischen Kindergarten und Schule stehen, und Grundschulkinder“, sagt Mäusepapa Faller, der gerade an seinem dritten Buch arbeitet.

Der Korpus ist wiederverwendbar

Die zehn Bildtafeln, die die Rastatter Stadtfarben tragen, sind laut Thomas Rößler auf einem Korpus von Siebdruckplatten angeschraubt. „Wir können die Stelen mit verschiedenen Inhalten also wiederverwenden“, ergänzte Knoth. Mit den verstellbaren Füßen stehen die Stelen auch auf unebenem Untergrund stabil.

Zwei Weihnachsmärkte müssen miteinander harmonieren

Der Grund für die Weihnachts-Bildtafeln ist simpel: „Wir haben in diesem Jahr die neue Situation, dass in Rastatt zwei Weihnachtsmärkte miteinander harmonieren müssen“, erläuterte Knoth. Dementsprechend wolle die Stadt die Zwischenbereiche der beiden Märkte schön gestalten. „In der Arbeitsgemeinschaft sind wir auf Hans Peter Faller und die Stadtmaus gekommen“, so Knoth.

Faller hat auch an die kleinen Gäste aus dem benachbarten Elsass gedacht und zeigt Hans Trapp, den elsässischen Knecht Ruprecht, auf den Weihnachtsbildern. Die Bildstelen werden schon am 6. Dezember aufgestellt und mit stimmungsvoller Beleuchtung in Szene gesetzt, ehe der offizielle Startschuss am 8. Dezember fällt.