Strahlende Gesichter: OB Frank Mentrup, IHK-Präsident Wolfgang Grenke und KSC-Präsident Wellenreuther präsentieren das Vertragswerk
Strahlende Gesichter: OB Frank Mentrup, IHK-Präsident Wolfgang Grenke und KSC-Präsident Wellenreuther präsentieren das Vertragswerk | Foto: Donecker

Stadt und KSC einig

Wildparkstadion kann kommen

Nach monatelangen oft schwierigen Verhandlungen  nun  der krönende Abschluss: Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) und KSC-Präsident Ingo Wellenreuther unterzeichneten im Badischen Notariat die notwendigen fünf Verträge für ein neues Wildparkstadion. Damit kann die Ausschreibung der Bauarbeiten für das 113-Millionen Euro-Projekt beginnen. Angesichts der Verzögerung bei den Verhandlungen kann der Beginn der Bauarbeiten, sprich der Abruss der Haupttribüne, aber nicht mehr wie geplant im Herbst 2017 stattfinden, er ist nun für das Frühjahr 2018 geplant. Fertigstellung des neuen Wildparkstadions soll dennoch im Jahr 2020 sein, wie der OB betonte.

„Ein guter Tag für Stadt und KSC“

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Haus der Wirtschaft der IHK und im Beisein von IHK-Präsident Wolfgang Grenke zeigten sich sowohl OB Mentrup wie auch der KSC-Präsident Wellenreuther hochzufrieden. „Wir schlagen ein neues Kapitel auf und schaffen die Basis für einen wirtschaftlichen Erfolg des KSC,“ so der Oberbürgermeister.

Ausschreibung für Wildparkstadion beginnt

KSC und Stadion seien ein wesentlicher Imagefaktor für die Stadt. Auch Ingo Wellenreuther würdigte den gestrigen Notartermin als „ein historisches Ereignis in der 122-jährigen Geschichte des Vereins“. Und weiter: „Dies ist ein guter Tag für den KSC, und ein guter Tag für die Stadt“. Auch IHK-Präsident Grenke, der in den vergangenen Monaten den teils festgefahrenen Prozess als Mediator wieder flott machte, nannte das Projekt „im großen Interesse der Stadt, der Region und der Wirtschaft.“

 

Mentrup wie Wellenreuther verhehlten nicht, dass in den vergangenen Monaten hart um die Vertragwerke gerungen wurde. Auch in den vergangenen Tagen noch wurde zum Teil bis tief in die Nacht um die Vertragswerke verhandelt. „Ich bin gottfroh, dass wir durchgehalten haben“, so OB Mentrup.
Mit einer europaweiten Ausschreibung muss nun in den nächsten Monaten ein geeigneter Generalunternehmer gefunden werden. Das eigentliche Stadion soll 74 Millionen kosten, dies soll der Verein durch ein ausgeklügeltes Pachtsystem refinanzieren. 28 Millionen trägt die Stadt für Infrastrukturkosten. 11 Millionen Euro kostet das Parkhaus, elf Millionen Euro kommen als Zuschuss vom Land.