Wo kommt der Kindergarten "Regenbogen" im Baden-Badener Stadtteil Steinbach hin? In die alte Schule oder in einen Neubau?
Wo kommt der Kindergarten "Regenbogen" im Baden-Badener Stadtteil Steinbach hin? In die alte Schule oder in einen Neubau? | Foto: Karl-Heinz Fischer

Baden-Baden-Steinbach

Wolken überm „Regenbogen“

Die Ankündigung der Stadt Baden-Baden, am 22. September mit den Beteiligen ein Gespräch zur Zukunft des Kindergartens „Regenbogen“ im Stadtteil Steinbach zu führen (die BNN berichteten), hat bei diesen Verwunderung ausgelöst, denn weder Kindergarten noch Elternbeirat ist dieser Termin bekannt. Offenbar hat es verwaltungsintern ein Missverständnis gegeben. Wie die städtische Pressestelle auf Nachfrage präzisierte, war der 22. September als Option vorgesehen, habe aber letztlich nicht gehalten werden können. Im Moment sei man auf der Suche nach einem neuen Termin.

Neuer Termin

Ob das Gespräch so glatt über die Bühne laufen wird, wie von OB Margret Mergen gehofft, scheint andererseits auch nicht so klar zu sein. In einem Schreiben an die Redaktion teilt die Elternbeiratsvorsitzende der Einrichtung, Andrea Roth, mit, dass nach mehreren Informationsrunden und Exkursionen in andere Einrichtungen Pfarrgemeinderat, Erzieherinnen und die Eltern in voneinander unabhängigen Sitzungen abgestimmt hätten. Alle seien zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Umzug in die alte Grundschule aufgrund der vielen Problematiken für alle Beteiligten nicht in Frage komme. Die Abstimmungsergebnisse seien der Stadt mitgeteilt worden. Andrea Roth: „Die Äußerung von Frau Mergen, dass alle Bedenken entkräftet werden konnten, ist schlichtweg falsch.“

Was ist mit Alternative?

Bis Juni habe die Stadt wiederum keine Pläne für die Alternative, nämlich einen Neubau in der Dr.-Arnweiler-Straße vorgelegt. Wie der persönliche Referent von Bürgermeister Werner Hirth, Alexander Neumann, zwischenzeitlich Grünen-Stadtrat Günter Seifermann mitteilte, seien diese Pläne Gegenstand des noch anzuberaumenden Gesprächs. Andrea Roth:

Wichtig für die Entwicklung des Reblandes ist in erster Linie, dass man die Rebländer ernst nimmt.

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