No Sugar,No Cream treten beim Watthalden Festival  am 19. Juni auf.
No Sugar,No Cream treten beim Watthalden Festival am 19. Juni auf. | Foto: privat

Ettlinger Watthaldenfest mit vielen Bands - Eintritt frei

„Chamber Jazz“ bis Folk

Es ist ein Fest für die ganze Familie und das schon seit mehr als 20 Jahren immer am selben Ort: Das Ettlinger Watthalden-Festival. Der idyllische Park am östlichen Stadtausgang ist am kommenden Sonntag, 19. Juni, wieder Treffpunkt für Musiker, Geschichtenerzähler, Komödianten, die dort generationenübergreifend unterhalten wollen. Start ist um 11 Uhr mit dem weit über Ettlingen hinaus bekannten, vormaligen Landesjazzpreisträger Peter Lehel, der mit seinem gleichnamigen Quartett „Chamber Jazz“ spielen wird. Er begibt sich dabei auf die Spuren der klassischen Kammermusik, baut Kompositionen von Bach bis Piazzolla in seine Arrangements ein. „No Sugar, No Cream“, eine Americana-Band aus Karlsruhe um den Songwriter Pete J. Funk, ist erstmals beim Festival und musikalisch beeinflusst von Bob Dylan – mit Train Beat, PickingGuitar, Geige und Wechselbass. Die Band ist ab 12.30 Uhr auf der Freilichtbühne zu erleben. Apropos: Erstmals wird beim Festival eine ProfiBühne aufgebaut und man behilft sich nicht nur mit einer Zeltlösung.

Zwei Alphörner sind mit dabei

Ganz andere Akzente setzt sodann „Schnaps im Silbersee“, eine Formation aus Berlin, die ab 14 Uhr Ausflüge in den Jazz und den Blues unternehmen, aber auch klassische und folkloristische Töne anschlagen wird. Das Ensemble Alpcologne, bestehend aus zwei Alphörnern und einer ausdrucksstarken Frauenstimme, präsentiert ab 15.30 Uhr witzige Eigenkompositionen und ungewöhnliche Neuinterpretationen – Folk, Latin und Alphorn-Beatboxing sind dann angesagt. Mit seiner „Rudi Tuesday Band“ will der Sänger Rüdiger Mund den Watthaldenpark nach 17 Uhr aufmischen – die Zuhörer erwartet Bluegrass, Folk-Rock und Country-Musik. Der Italiener Francois Castiello, der lange Jahre mit den Klangzauberern von „Bratsch“ unterwegs war und jetzt solo reist, wird ab 18.30 Uhr sein Akkordeon „bearbeiten“ und will ihm unverwechselbare Töne in allen erdenklichen Geschwindigkeiten entlocken. Den Schlusspunkt unters 23. Watthalden Festival setzt ab 20 Uhr „Versengold“, eine Band aus Bremen, die für Folk-Musik und deutschsprachige Texte steht. Mittelalter-Fans sollen dabei genauso auf ihre Kosten kommen wie Zuhörer, die klassischen Folk mögen und gerne tanzen.

Mitmachangebote für Kids

Das Programm zusammengestellt hat wie in der Vergangenheit auch Dennis Kleinbub aus Malsch, der rege Kontakte in die Musikszene pflegt. Er spricht davon, dass „es längst mehr Bewerbungen gibt, als wir Bands nehmen können“. Städtischerseits mit der Vorbereitung befasst sind Robert Determann, Angelika Schroth und Klaus Brenner vom Kulturamt. Da sich das Festival bewusst an Familien richtet, hat der Veranstalter auch für ein Kinderprogramm gesorgt: Neben kreativen Mitmachangeboten vom Verein Art Ettlingen  ist das Spielmobil des Jugendzentrums „Specht“ präsent und es unterhält der Zauberer Peter Totzek.
Der  Eintritt ist seit jeher frei.  Es werden  Sympathie-Buttons verkauft ; sie sind zum Stückpreis von zwei Euro schon jetzt bei der Stadtinformation im Schloss  erhältlich. Am Festivaltag  gibt es  sie vor Ort. Das Gelände Watthaldenpark ist leicht erreichbar mit der Stadtbahn, Haltestelle „Albgaubad“.