So soll es aussehen: Das neue Stutenseebad in Blankenloch soll im Sommer 2018 in Betrieb gehen.
So soll es aussehen: Das neue Stutenseebad in Blankenloch soll im Sommer 2018 in Betrieb gehen. | Foto: 4A-Architekten

Eröffnung 2018 in Blankenloch

Stutensee bekommt neues Hallenbad

Bis in Stutensee das neue Badevergnügen beginnt, geht noch einige Zeit ins Land. Noch ist freilich das „alte“ Stutenseebad in Betrieb. Aber die Weichen für das „neue“ sind gestellt: Im Juni 2018 soll das Zehn-Millionen-Euro-Projekt mit 375 Quadratmeter Schwimmfläche und vier 25-Meter-Bahnen eröffnen.

Eckdaten

Auf rund 3 000 Quadratmeter Grundstücksfläche soll nach den Plänen eines Stuttgarter Architektenbüros ein Hallenbad mit Schwimmerbecken, Lehrschwimmbecken und Kleinkinderbecken entstehen. Im Anbau werden die Funktionsräume mit Umkleiden, Sanitäranlagen und für die Versorgung eingerichtet. Der Bruttorauminhalt des Objekts beträgt 14.800 Kubikmeter. Die lang gestreckte Schwimmhalle liegt zum Blankenlocher Festplatz hin, der Eingang geht nach Westen. Ein Freigelände erstreckt sich zur im Osten liegenden Pfinz-Heglach. Grünflächen sollen zwischen und um die Gebäude gezogen werden.

Voraussichtlicher Zeitplan

Baubeginn ist laut Bürgermeister Matthias Ehrlein, der noch für das Projekt zuständig, Anfang August. Er scheidet in wenigen Wochen aus dem Dienst der Stadt Stutensee aus. Übernehmen wird das Hallenbadprojekt für Stutensee dann seine Nachfolgerin Sylvia Tröger, die kürzlich vom gemeinderat gewählt wurde. Der Rohbau soll zwischen diesem September und kommenden März errichtet werden. Danach, März bis Mai 2017, folgt der Holzbau. Die Glasfassade wird von Mai bis Ende Juni 2017 verbaut. Laut Plan folgt dann der Innenausbau, der sich von Juli 2017 bis April 2018 erstreckt. Einen Probelauf für das neue Stutenseebad plant die Stadt für Mai 2018. Und eröffnet werden soll das neue Bad im Juni 2018.

Vergaben für drei Millionen

Drei große Gewerke für zusammen rund drei Millionen Euro wurden jetzt vergeben, die einen großen Teil der Investitionssumme von zehn Millionen Euro ausmachen: Auf 760 000 Euro belaufen sich die Spezialtiefbauarbeiten, unter anderem mit Spundungen und Unterwasserbeton, die eine Firma aus Weismain ausführen wird. Den Auftrag für den Rohbau erhielt ein Unternehmen aus Speyer, dessen Angebot sich auf knapp 1,5 Millionen Euro beläuft. 920 000 Euro betragen die Kosten für die Holz- und Stahlbauarbeiten.