Stimmungsvolles Ambiente: Die Philharmonische Parknacht in der Lichtentaler Allee gehört zu den kulturellen Höhepunkten im Baden-Badener Sommerprogramm.
Stimmungsvolles Ambiente: Die Philharmonische Parknacht in der Lichtentaler Allee gehört zu den kulturellen Höhepunkten im Baden-Badener Sommerprogramm. | Foto: pr

Umbau Baden-Badener "Leo"

Zieht die Parknacht um?

Die Philharmonische Parknacht in Baden-Baden soll es nach dem Willen von Oberbürgermeisterin Margret Mergen auch in den beiden kommenden Jahren geben. Die Rathauschefin entgegnet damit einer Ankündigung der Philharmonie, die darauf hingewiesen hatte, dass die Veranstaltung 2107 und 2108 wegen der Sperrung des Leopoldsplatzes nicht stattfinden könne. Nach dieser Zwangspause hängt die Wiederaufnahme nach Angaben der Philharmonie Baden-Baden davon ab, ob die Stadt dafür ein neues Finanzierungskonzept finde. Hintergrund ist, das die Philharmonie 20 Prozent bei den Sachausgaben kürzen soll.
Mergen ist zuversichtlich, dass die Parknacht auch künftig fester Bestandteil des Baden-Badener Veranstaltungskalenders sein werde. Sie habe verwaltungsintern den Auftrag gegeben, sich nach einem alternativen Veranstaltungsort für die Jahre 2017 und 2018 umzusehen, teilt die städtische Pressestelle mit.
„Die Philharmonische Parknacht mit der Baden-Badener Philharmonie ist ein einmaliges, ganz besonderes Erlebnis. Sie ist ein Geschenk an das Publikum und zieht sehr viele Menschen aus Baden-Baden und der Region in die Lichtentaler Allee. Veranstaltet wird die Parknacht durch die Baden-Baden Events. Die Philharmonie und letztlich auch das Gartenamt bringen sich in ganz besonderer Form ein. Ich bin zuversichtlich, dass wir die Philharmonische Parknacht in eine gute Zukunft führen. Und mit etwas gutem Willen müssten wir es schaffen, die Parknacht in den nächsten beiden Jahren an anderer Stelle zu veranstalten. Vielleicht ist die Klosterwiese oder das Wörthböschel eine Alternative“, betont die OB.
In den kommenden beiden Jahren sei die Parknacht in der Lichtentaler Allee zwischen Museum Frieder Burda und dem Stadtmuseum wegen der umfangreichen Sanierungsarbeiten auf dem Leopoldsplatz nicht machbar. Denn täglich führen dann nahezu 600 Linienbusse durch die Lichtentaler Allee. Zum Aufbau der Parknachtbühne und der gesamten Technik sind nach Angaben der Stadt mehrere große Lkw und Tieflader erforderlich.
Der Aufbau beginnt am frühen Donnerstag, der Abbau endet am späteren Montagnachmittag. Dies müsse an einem Ort geschehen, an dem die Buslinien nicht beeinträchtigt seien, heißt es weiter in der Mitteilung.