Liberales Trio: Erik Schweickert (links) und Hans-Ulrich Rülke (rechts) mit dem potenziellen FDP-Bundestagskandidaten Janis Wiskandt.
Liberales Trio: Erik Schweickert (links) und Hans-Ulrich Rülke (rechts) mit dem potenziellen FDP-Bundestagskandidaten Janis Wiskandt. | Foto: Ehmann

FDP setzt auf 22-Jährigen

Pforzheimer Bäckermeister will in den Bundestag

Die FDP Pforzheim/Enzkreis will mit dem 22-jährigen Bäckermeister Janis Wiskandt in den Bundestagswahlkampf ziehen. Wiskandt fungiert schon seit er 18 ist als Juniorchef im väterlichen Bäckereibetrieb und ist vor zwei Jahren für die FDP in den Pforzheimer Gemeinderat gewählt worden.

Rülke und Schweickert entgegnen Gerüchten

Mit der kurzfristig anberaumten Vorstellung von Janis Wiskandt als potenziellem Bundestagskandidaten entgegneten die örtlichen FDP-Landtagsabgeordneten Hans-Ulrich Rülke und Erik Schweickert auch verschiedentlich aufgekommen Gerüchten, die ihnen eigene bundespolitische Ambitionen unterstellten.
Sowohl der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion Rülke, als auch der ehemalige Bundestagsabgeordnete Schweickert beteuerten am Freitagmittag vor Pressevertretern, dass sie in der Landespolitik bleiben und ihre erst vor kurzem errungenen Mandate ausfüllen werden.

Janis Wiskandt: Ich werde alles reinwerfen

Janis Wiskandt FDP eh

Für die Bundestagskandidatur habe man bewusst nach einem Mann der Zukunft gesucht, der bereits über kommunalpolitische Erfahrung verfügt, erklärte Rülke. Der 22-jährige Stadtrat, Unternehmer und Handwerker Wiskandt erfülle perfekt das gewünschte Profil. Gleichwohl muss er noch auf einer Wahlkreiskonferenz, die am 30. Juli in Stein stattfindet, offiziell als Kandidat nominiert werden.
Wiskandt selbst sagte, dass ihn die Anfrage überrascht habe und es eine große Ehre sei, als FDP-Bundestagskandidat vorgeschlagen zu werden. „Ich möchte alles reinwerfen, was ich zur Verfügung habe“, versprach Wiskandt.