Mit schwerem Gerät wird derzeit auf der Bundesstraße 35 in Bruchsal zwischen Bahnbrücke und Prinz-Max-Kreuzung gearbeitet.
Mit schwerem Gerät wird derzeit auf der Bundesstraße 35 in Bruchsal zwischen Bahnbrücke und Prinz-Max-Kreuzung gearbeitet. | Foto: Heintzen

An Prinz-Max rollt der Verkehr

Baustellenpause in Bruchsal

Von Weihnachten bis Mitte Januar ruhen die Bauarbeiten an der Bruchsaler Prinz-Max-Kreuzung. In dieser Zeit ist die B 35 wieder zweispurig befahrbar. „Die Umbaumaßnahme befindet sich im Zeitplan“, versichert Bernd Killinger, der Abteilungsleiter für Öffentlichkeitsarbeit und persönliche Referent der Bruchsaler Oberbürgermeisterin in Personalunion.

 

Frohe Kunde für viele Kraftfahrer in Bruchsal: Von Weihnachten bis zum 13. Januar werden die Autos voraussichtlich wieder zweispurig über die aktuell größte Baustelle der Stadt, die Prinz-Max-Kreuzung der Bundesstraßen 3 und 35, rollen. Während dieser Phase werden auch die Verkehrsampeln, die für die täglichen Staus mitverantwortlich sind, verschwunden sein. „Die Umbaumaßnahme befindet sich im Zeitplan“, versichert Bernd Killinger, der Abteilungsleiter für Öffentlichkeitsarbeit und persönliche Referent der Bruchsaler Oberbürgermeisterin in Personalunion.

Bei der Baudirektion des Regierungspräsidiums und der Straßenverkehrsbehörde der Stadt sind die zuständigen Mitarbeiter jedenfalls zuversichtlich dass das 3,7-Millionen-Euro-Projekt, das zu fast 100 Prozent vom Bund finanziert wird, wie geplant im August des nächsten Jahres beendet sein wird. Dann gibt es unter anderem auf der B 35 zwei zusätzliche Fahrstreifen für Linksabbieger. Zudem wird auf der Trasse zwischen Bahnbrücke und Abfahrt zum Friedhof der Straßenunterbau komplett ausgetauscht sein.
„Ganz aktuell wurde der nunmehr dritte Bauabschnitt für den Umbau“ begonnen, teilt das Presseamt der Stadt mit. Dafür wurde die Baustelle auf der B 35 neben der Brücke über die Gleise eingerichtet.

 

Wir tun alles, um zügig fertig zu werden

Während dieser Phase ist die B 35 halbseitig gesperrt und die Auffahrt von der Moltkestraße blockiert. Weil die Einmündung zum Alten Güterbahnhof gesperrt ist, wurde eine örtliche Umleitung ausgeschildert. „Die Prinz-Wilhelm-Straße, der Bahnhof und das Saalbachcenter sind gegenwärtig jederzeit zu erreichen“, betont Killinger. Probleme hatte es allerdings am vergangenen Sonntag und Montag bei der Einmündung der Schnabel-Henning-Straße in die Bundesstraße gegeben; wegen „Schwierigkeiten bei der Umprogrammierung“, so Serdal Ulupinar, Sachgebietsleiter für Straßenbau beim Regierungspräsidium Karlsruhe, waren die Ampeln dort ausgefallen.

 

Ab Mitte Januar soll nach Auskunft von Ulupinar mit dem nächsten Baustellenabschnitt vor dem Justus-Knecht-Gymnasium begonnen werden. Ab März ist dann der eigentliche Umbau der Kreuzung vorgesehen. „Es läuft besser als befürchtet. Zu normalen Verkehrszeiten gibt es erstaunlich kurze Staus“, hat Manfred Schmitt von der Bruchsaler Straßenverkehrsbehörde festgestellt. Er weiß aber auch, dass die Autofahrer besonders an Werktagen zwischen 16 und 19 Uhr manchmal auf harte Geduldsproben gestellt werden. „Es war bekannt, dass das eine schwierige Situation ist“, erklärt Sachgebietsleiter Ulupinar und ergänzt: „Wir tun alles, um zügig fertig zu werden. Derzeit können wir nur um Verständnis bitten.“

Schon weit außerhalb von Bruchsal weist das Regierungspräsidium auf die Baustelle an der Prinz-Max-Kreuzung mit Hinweistafeln hin: an der Bundesstraße 35, vor und nach der Autobahnausfahrt Bruchsal, vor der Landesstraße 558 und von Bretten kommend vor der Bundesstraße 293 sowie an der Bundesstraße 3 in Untergrombach.