Sibylle Schuessler, rechts, im Redaktionsgespräch beim Pforzheimer Kurier.
Sibylle Schuessler, rechts, im Redaktionsgespräch beim Pforzheimer Kurier. | Foto: Claudia Kraus

Pforzheims Neue im Rathaus

Bei Gegenwind wird nicht gleich beerdigt

Die künftige Pforzheimer Bürgermeisterin für das Dezernat Bauen, Planen, Umwelt und Kultur steckt voller Ideen. Beim Redaktionsgespräch mit dem Pforzheimer Kurier erklärte die 59-jährige Sibylle Schüssler, wie sie ihre neue Aufgabe im Rathaus angehen will.

Gesprächsangebote ignoriert

Die Bebauung des Messplatzes steht „nicht mehr ganz oben auf meiner Agenda“, sagt Schüssler zu einem Vorschlag, den sie vor kurzem als Fraktionsvorsitzende der Grünen Liste vertreten hat. Doch völlig vom Tisch ist das Thema bei ihr nicht. „Es gab massiven Gegenwind, aber deswegen möchte ich das Projekt nicht für alle Zeiten beerdigen“, erklärt sie. Im Übrigen habe sie allen, die ihr per E-Mail ihr Missfallen zu diesem Vorschlag ausgesprochen haben, ein Gespräch angeboten. „Aber niemand hat darauf reagiert“, beklagt sie. Ein solches Verhalten passt für sie überhaupt nicht zu der offenen Denk- und Kommunikationsstruktur, die sie in alle Richtungen pflegen will.

Sibylle Schüssler will mit allen ins Gespräch kommen. Foto: dia
Sibylle Schüssler will mit allen ins Gespräch kommen. | Foto: Claudia Kraus

„Eigentlich bin ich schon mittendrin“

„Eigentlich bin ich schon mittendrin“, sagt Schüssler. Sie habe bereits Gespräche in städtischen Ämtern geführt und sich über die wichtigsten Eckpunkte informieren lassen. Und sie sei bereits dabei, sich die Struktur in ihrem künftigen Dezernat anzuschauen, in dem die Kultur „nicht nur ein Anhängsel, sondern ein wichtiger Baustein“ sein soll. Ebenso wie die Leitungsstelle des Kulturamts ist auch die komplette Führungsebene des Gebäudemanagements seit einiger Zeit vakant. Schüssler ist sich bewusst, dass hier schnell etwas geschehen muss, will sich aber trotzdem vorher genau überlegen, wie die Tätigkeitsbeschreibung für die Stellenausschreibung aussehen muss.

Den kompletten Bericht finden Sie in der Donnerstagausgabe (23.06.2016) des Pforzheimer Kurier.