Stark beschädigt wurde ein Einfamilienhaus im Brettener Stadtteil Sprantal durch ein Feuer, das in der Nacht auf Donnerstag im Keller des Gebäudes ausgebrochen war. | Foto: Eisemann

Bewohner blieben unverletzt

Brand in Brettener Wohnhaus

Ein lauter Knall verhinderte wahrscheinlich Schlimmeres: Nach dem Verpuffungsgeräusch wurde in der Nacht auf Donnerstag der Sohn einer vierköpfigen Familie in Sprantal auf ein Feuer aufmerksam. Trotzdem richteten die Flammen großen Schaden an dem Gebäude an. Zwei Feuerwehrleute erlitten Rauchgasvergiftungen, die Bewohner blieben unverletzt.

Zwei Feuerwehrleute verletzt

Um Mitternacht bemerkte nach Polizeiangaben der junge Mann, der mit seiner Familie das eineinhalbgeschossige Gebäude „Am Kuchenberg“ in dem Brettener Stadtteil bewohnt, einen lauten Knall in einem Kellerraum. Gleichzeitig lösten Feuermelder im Haus Alarm aus, so die Polizei.

Feuer brach im Keller aus

Bei der Nachschau stellte der junge Mann fest, dass dort ein Brand ausgebrochen war. Das Feuer breitete sich in der Folge auf das gesamte Wohnhaus aus und verursachte einen Schaden von mindestens 150 000 Euro, heißt es im Polizeibericht weiter.
Die Bewohner des Hauses konnten das Gebäude noch selbstständig und unverletzt verlassen. Bei den Löscharbeiten waren die Feuerwehren aus Bretten und Gondelsheim mit ungefähr 50 Mann im Einsatz.

Defektes Ladegräte mögliche Ursache

Die Bewohner des arg zerstörten Hauses kamen bei Nachbarn unter. Die polizeilichen Ermittlungen zur Brandursache dauern an.
Gestern Vormittag waren Experten der Kriminaltechnik in dem Haus und suchten nach der Ursache des Brandes. „Im Moment deutet alles daraufhin, dass ein technischer Defekt an einem Batterieladegerät das Feuer ausgelöst hat. Doch dies steht noch nicht abschließend fest und wird weiter geprüft“, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Karlsruhe auf BNN-Anfrage.