Abendstimmung am Bürgerhaus Neuer Markt. | Foto: pr

Änderungen an mehreren Stellen

Bühler Bürgerhaus erscheint in neuem Gewand

„Eine umfassende Modernisierungsoffensive“, so Bürgermeister Wolfgang Jokerst, hat beim Bühler Bürgerhaus Neuer Markt in drei Bereichen zu einem neuen Erscheinungsbild geführt. Das seit der Eröffnung 1989 verwendete, 1996 geringfügig veränderte Logo wurde komplett neu gestaltet; die SW Design Agentur von Sybille Zimmer aus dem Bühler Innovations- und Technologiezentrum hat es entworfen. Es zeigt eine perspektivische Darstellung des Bürgerhauses und wird jetzt auch beim Internet-Auftritt und beim Programmflyer verwendet. Diese sind ebenfalls neu gestaltet worden. Jokerst sprach von einem überaus gelungenen neuen Gesamtbild, was auch der Meinung des Gemeinderats entspreche, der in einer nicht öffentlichen Sitzung viel Lob gespendet habe.

Neuer Programmflyer

Neues bietet der Programmflyer sowohl äußerlich als auch inhaltlich: Er wird künftig quer geblättert, und vor allem beschränkt er sich auf die Eigenveranstaltungen aus den drei verschiedenen Abonnementreihen, erläuterte die Bürgerhausleiterin Corinna Doba. Die zahlreichen Fremdveranstaltungen werden anders als in den vergangenen 27 Jahren nicht mehr aufgelistet. „Hier verweisen wir auf unsere Internet-Plattform“, sagte Doba. Dort können im Vorverkauf auch Karten erworben werden.

Drei Termine pro Reihe

Das Programm für das erste Halbjahr folgt der bisherigen Linie. Die einzelnen Abonnementsreihen sind wieder mit jeweils drei Terminen bestückt. Den Auftakt im Abo A macht am Donnerstag, 7. Februar, die „Philharmonie de poche“, ein Gemeinschaftsprojekt aus Musikern des Philharmonischen Orchesters Straßburg und des SWR Sinfonieorchesters Stuttgart. Auf das französisch-deutsche Projekt folgt am Donnerstag, 9. März, eines der „aufregendsten jungen Kammermusikensembles“ aus Kanada: das Cecilia String Quartet. Nicht zum ersten Mal zu Gast in Bühl ist „Spark – die klassische Band“, die am Dienstag, 9. Mai, die Klassikreihe beschließt. Das Quintett leuchtet die wilde Seite der klassischen Musik aus.
Das Abo B beginnt am Donnerstag, 19. Januar, mit der Komödie „Die Wunderübung“ von Daniel Glattauer. In der Produktion der Komödie im Bayerischen Hof in München spielen Michaela May, Michael Roll und Ingo Naujoks. Klassisch wird es am Donnerstag, 23. März, wenn das a.gon Theater München einen Eckpfeiler der deutschen Theater- und Literaturgeschichte auf die Bühne stellt: Lessings „Nathan der Weise“. Die Hauptrolle in diesem Manifest der Toleranz spielt Peter Kremer. Den Schlusspunkt im Abo B setzt am Mittwoch, 3. Mai, die Kriminalkomödie „Paulette – Oma zieht durch“ von Anna Bechstein. Die Produktion des a.gon Theaters mit Diana Körner in der Hauptrolle basiert auf einem französischen Kinoerfolg aus dem Jahr 2013.

Kinder-Abo am Samstag

Mit einer Neuerung startet am 28. Januar das Kinder-Abo. Erstmals gibt es eine Samstags-Veranstaltung. Am Nachmittag ist als Kinderoper „Die kleine Zauberflöte“ zu sehen; sie richtet sich an die ganze Familie. „Das wird sehr gut angenommen“, berichtet Doba. Weitere Termine sind am Mittwoch, 22. März, „Du musst versteh’n, aus Eins mach Zehn“, von Katharina Ritter erzählte Zaubergeschichten, und am Donnerstag, 27. April, das Kindermusical „Die Olchis kommen zurück – das geheime Olchis-Experiment“.

Vermarktung als Tagungsstätte

Neben den Veranstaltungen nennt die Bürgerhausleiterin einen weiteren Schwerpunkt ihrer Arbeit: „Wir wollen das Haus auch als Tagungsstätte vermarkten“. Für entsprechende Interessenten finden sich jetzt im Internet die verschiedensten Saalpläne und die relevanten Daten von der technischen Ausstattung bis zur Miet- und Entgeltordnung.

www.buergerhaus-buehl.de