Bei einem Ausbau des A-5-Anschlusses würde die Ampel entfallen.
Bei einem Ausbau des A-5-Anschlusses würde die Ampel entfallen. | Foto: Collet

Rastatt und Kuppenheim

Chance für Straßenprojekte

Der Ausbau des Autobahnanschlusses Rastatt-Nord zum Kleeblatt und die B-3-Umgehung von Kuppenheim können nun doch kommen. Für beide Projekte besteht nun Planungsrecht im Bundesverkehrswegeplan. Die Finanzierung ist jedoch noch nicht gesichert.

Über diese Verbesserungen im Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP) freut sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Kai Whittaker. Im ersten Entwurf des BVWP, der im März veröffentlicht wurde, waren die Projekte nicht mit Planungsrecht vorgesehen.
Der vierspurige Ausbau der B 462 von Bad Rotenfels bis zur Rotherma-Querspange bleibe ebenso im vordringlichen Bedarf wie der vierspurige Ausbau der B 500 zwischen Autobahnabfahrt Baden-Baden und L 75 (früher B 36).
Übernächste Woche kommt Whittakers Kollege Steffen Bilger, der in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für alle Bundesverkehrswegeprojekte aus Baden-Württemberg verantwortlich ist, nach Rastatt. Zusammen mit Landrat Jürgen Bäuerle, dem Rastatter Oberbürgermeister Hans Jürgen Pütsch und Bürgermeister Karsten Mußler aus Kuppenheim will Whittaker ihm persönlich beide Großprojekte ans Herz legen.
Auch SPD-Abgeordnete Gabriele Katzmarek freut sich über die neuen Chancen für die Straßenprojekte: „Ein wichtiges Etappenziel wurde erreicht.“