Ein buntes und zugleich weihnachtliches Spektakel verspricht die Bruchsaler Schlossweihnacht zu werden. Sie findet am dritten und vierten Adventswochenende statt.
Ein buntes und zugleich weihnachtliches Spektakel verspricht die Bruchsaler Schlossweihnacht zu werden. Sie findet am dritten und vierten Adventswochenende statt. | Foto: Heintzen

Schlossweihnacht als Magnet

„Da brummt das Bruchsaler Schloss“

„Jedesmal wird es ein bisschen schöner“ – mit diesem Versprechen treten die Macher der achten Schlossweihnacht an. Auf dem traditionellen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt von Bruchsal ist der erste Glühwein bereits getrunken, sind die ersten Flötentöne erklungen, da fängt der Trubel rund ums Schloss erst an.

 

„Das ist das letzte Kerzchen am saisonalen Baum“, erklärte Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Schlösser und Gärten, bei einer Pressekonferenz. Die Schlossweihnacht sei für das Schloss zu einem wichtigen Element innerhalb des Veranstaltungskalenders geworden. Und solche Events werden wichtiger, war sich Hörrmann sicher.

Spektakel steigt am dritten und vierten Advent

Seit diesem Jahr zeichnet Thomas Gerspacher aus Graben-Neudorf verantwortlich für das Spektakel, das vom 9. bis 12. Dezember und vom 16. bis 18. Dezember steigt. Der Messebauer und Agenturchef hat die Veranstaltung von „Gründungsvater“ Ulrich Müller übernommen. „Wir erwarten 20 bis 25 000 Besucher, erklärt der neue Mann an der Spitze. Gut 40 bis 50 Kunsthandwerker, zehn bis 15 Gastronomen und gut 30 Künstler stellen die Schlossweihnacht an den beiden Wochenenden auf die Beine. Der Eintritt kostet fünf Euro. Erstmals gibt es eine Familienkarte und ein Sicherheitskonzept. Die Gastrostände sind daher etwas entzerrt. Auf der Schlossterrasse findet man die Kunsthandwerke, und die Showbühne wird über dem trockengelegten Springbrunnen aufgebaut. Vor allem für Kinder habe man mehr Programmpunkte aufgenommen.

Die Vorfreude bei den Machern steigt: OB Cornelia Petzold-Schick, Michael Hörrmann, Chef von Schlösser und Gärten, Valeria Plebiscito, Leiterin der Schlossverwaltung Bruchsal, der neue Chef der Schlossweihnacht, Thomas Gerspacher, und Margrit Csiky vom Stadtmarketing werben für die edle Veranstaltung.
Die Vorfreude bei den Machern steigt: OB Cornelia Petzold-Schick, Michael Hörrmann, Chef von Schlösser und Gärten, Valeria Plebiscito, Leiterin der Schlossverwaltung Bruchsal, der neue Chef der Schlossweihnacht, Thomas Gerspacher, und Margrit Csiky vom Stadtmarketing werben für die edle Veranstaltung. | Foto: Zäpfel

Feuershow zur Eröffnung

Offiziell eröffnet wird die edle Variante eines Weihnachtsmarktes am 9. Dezember um 19 Uhr. Dann sorgt gleich zu Beginn die Gruppe „Acrobatis Pyrum“ für eine Feuershow.
Die dritten im Reigen der Veranstalter sind die Vertreter der Stadt: Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und Margrit Csiky vom Stadtmarketing. Längst sehe man in der Schlossweihnacht keine Konkurrenz mehr zum Weihnachtsmarkt, sondern vielmehr eine Bereicherung, hieß es gestern. „Hier wird das Schloss neu erlebbar“, befand etwa Petzold-Schick. Dafür habe die Stadt nun auch die Infrastruktur wie Stromkabel dauerhaft eingerichtet. „Weil wir an das Konzept glauben“, so Petzold-Schick.

Fünf Euro Eintritt

Dass das Spektakel Eintritt kostet, damit sei das Publikum inzwischen einverstanden. Längst habe sich die Veranstaltung überregional einen Namen gemacht. Die Rastatter sind mit einer ähnlichen Veranstaltung in diesem Jahr auf den erfolgreichen Weihnachtszug aufgesprungen.
„Da brummt das Schloss“, war sich Hörrmann sicher, auch mit Verweis auf das Zusatzprogramm, das das Schloss während der Tage bietet.

Das Gesamtprogramm der Schlossweihnacht findet sich hier.

Auch das Rastatter Schloss erscheint in weihnachtlichem Glanz. So haben die BNN über den dortigen Weihnachtszauber berichtet: