"Die angesammelte Vielfalt" in der Pforzheimer Fußgängerzone soll neu geordnet werden, heißt es von der Stadtverwaltung. 2018 wird laut Plan mit dem Umbau begonnen.
"Die angesammelte Vielfalt" in der Pforzheimer Fußgängerzone soll neu geordnet werden, heißt es von der Stadtverwaltung. 2018 wird laut Plan mit dem Umbau begonnen. | Foto: Ehmann

Konzept-Entwurf im Ausschuss

Die Pforzheimer Fußgängerzone soll „ruhig und zeitlos“ werden

Ruhig, zeitlos und entrümpelt – so soll die Pforzheimer Fußgängerzone sein, wenn sie irgendwann im Jahr 2018 fertig ist. Lampen, Bänke und Bäume sammeln sich dann in der Mitte des rund 200 Meter langen Abschnitts – vom Marktplatz bis zum „Dicken“. Auch die Gastronomie soll ihre Tische und Stühle auf diesem Mittelstreifen aufstellen. Rechts und links davon können die Pforzheimer an den Läden vorbei flanieren. Einen vorläufigen Konzeptentwurf und die Ergebnisse der Beteiligungsveranstaltungen stellte Michael Wolf vom Amt für Stadtplanung am Mittwochabend in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses vor.

„Aufräumen ist nötig“

 

„Wir wollen die angesammelte Vielfalt neu aufstellen“, sagte Wolf. Entrümpeln und Aufräumen ist das Motto. Bei den Rundgängen, Bürgerworkshops und Gesprächen mit Gastronomie und Handel habe sich gezeigt: „Alle waren einhellig der Meinung, dass Aufräumen nötig ist.“ Sonnensegel, wie sie zwischenzeitlich auch diskutiert wurden, soll es nicht geben. Eine flexible Überdachung ist aber geplant, beispielsweise durch Sonnenschirme. Über den Abbau der „drei Grazien“ werde nachgedacht. Die Möblierung, im wesentlichen Bänke, sollen fest angebracht und nicht mehr demontiert werden können.

Mehr Bänke, keine Taxis und grauer Bodenbelag

 

Mehr Sitzgelegenheiten werde es geben, so Wolf. Die Stadt legt dabei auf Geradlinigkeit wert. Einen „Lounge-Charakter“ will man in der Fußgängerzone nicht haben. Das passe nicht zur Zeitlosigkeit. Grauer Bodenbelag soll die Ruhe unterstützten. Mit dem Taxistand soll ein weiterer Störfaktor raus aus der Fußgängerzone. Laut Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler könnte als Ersatz die Poststraße oder die untere Bahnhofstraße in Frage kommen. Die Bäume in der Fußgängerzone sollen alle erhalten bleiben.

 

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