Kreatives Werken steht auch diesen Sommer im Angebot des  Bühler Ferienprogramms. Handwerkliches ist laut Stadtverwaltung bei Kindern und Jugendlichen gefragt.	Foto: av
Kreatives Werken steht auch diesen Sommer im Angebot des Bühler Ferienprogramms. Handwerkliches ist laut Stadtverwaltung bei Kindern und Jugendlichen gefragt. Foto: av

Sommerferienprogramm der Stadt Bühl lockt mit 124 Angeboten

„Ein rundes Paket für Kinder und Eltern“

Keine Langeweile soll in den Sommerferien aufkommen: 124 Angebote hat die Stadt Bühl in Zusammenarbeit mit zahlreichen Firmen, Hilfsorganisationen und Vereinen für Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 16 Jahren zusammengestellt und verspricht vom 24. Juli bis 10. September spannende Stunden bei Sport und Spiel, Naturerlebnissen und Ausflügen sowie kreativem Schaffen.

Baustein der außerschulischen Betreuung

Das Sommerferienprogramm sei ein wichtiger Baustein der außerschulischen Betreuung, die immer mehr an Bedeutung gewinne, erläutert Bürgermeister Wolfgang Jokerst im Vorfeld der 31. Auflage. Es verdeutliche zusammen mit der Verlässlichen Ferienbetreuung, dass die Stadt Bühl sehr viel tue, um den Veränderungen in der Arbeitswelt und in der Gesellschaft Rechnung zu tragen und sich familienfreundlich aufzustellen. Die Nachfrage nehme immer mehr zu, sagt der Beigeordnete und würdigt dabei auch die Beteiligung von vielen Unternehmen, Vereinen und Gruppen, ohne die das „runde Paket“ für Eltern und Kinder nicht zu stemmen wäre.
„Jeder findet irgendetwas, das ihm Spaß macht“, versichert Petra Ewert, Abteilungsleiterin Kultur, Schule und Sport, mit Blick auf die Vielfältigkeit des Sommerferienprogramms. Größter Anbieter sei die Stadt Bühl mit 35 Veranstaltungen, ergänzt Sonja Schäfer, die zum dritten Mal für die Zusammenstellung der Angebote verantwortlich zeichnet. Mit dabei sind das Kinder- und Familienzentrum, die Mediathek, die Naturstiftung Waldhägenich, das Partnerschaftskomitee und das Kulturbüro. Aber auch Bühler Vereine, Firmen und Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, DRK und Polizei sind mitunter seit Jahren mit von der Partie, wenn es darum geht, dem Nachwuchs ein attraktives Ferienprogramm zu gestalten. Im Schnitt beteiligen sich daran rund 1 000 Kinder und Jugendliche.

Handwerkliches ist sehr beliebt

Vor allen Dingen die aktiven Angebote werden laut Ewert sehr gut besucht, eine Renaissance erleben laut ihren Angaben insbesondere die Näh- und Kochkurse. „Das Handwerkliche nimmt wieder zu“, so ihre Erfahrungen. Aber auch sonst haben die Kinder und Jugendlichen die Qual der Wahl: Leseclub oder Tennis- und Fußballcamp, Europapark-Kinderparty, Radtour oder Natur-Rallye, Flussbettwanderung und Bogenschießen, Goldgräbertag und Malferien, Ausflüge zu den Vogtsbauernhöfen und zum SWR Baden-Baden sind nur einige der vielen Attraktionen. Die jeweiligen Anbieter erhalten keine Mittel der Stadt Bühl. Der finanzielle Anteil der Teilnehmer dient ausschließlich der Kostendeckung, es werden keine Gewinne erzielt, betont die Stadtverwaltung.
Zweites Standbein der außerschulischen Angebote ist laut Petra Ewert die Verlässliche Ferienbetreuung mit einem pädagogisch wertvollen Programm während der gesamten Sommerferien, jeweils von 7.30 bis 14.30 Uhr (ab der dritten Ferienwoche bis 16.30 Uhr) in der Weststadtgrundschule, im Weitenunger Kinderhaus Kind & Co. sowie im Kinder- und Familienzentrum. Das Angebot werde sehr gut angenommen, und bisher konnten alle Interessenten berücksichtigt werden, freut sich die Abteilungsleiterin, die auch auf die Stadtranderholung hinweist, die in den ersten beiden Ferienwochen wieder ins Höhengebiet führt.

Service

Anmeldungen zum Ferienprogramm sind ab Montag, 27. Juni, möglich online unter www.buehl.de oder per Formular im Programmheft, das ab 24. Juni in allen Dienststellen der Stadtverwaltung ausliegt. Im Gegensatz zur Verlässlichen Ferienbetreuung gibt es keine zentrale Anmeldung bei der Verwaltung, zuständig ist der jeweilige Veranstalter. Auf der städtischen Homepage ist auch die Belegung der Angebote ersichtlich.