Die neue Bürgermeisterin von Sasbachwalden, Sonja Schuchter, sprach am Mittwochabend vor vollen Zuschauerreihen die Eidesformel. Gemeinderat Markus Bruder verpflichte sie für acht Amtsjahre.
Die neue Bürgermeisterin von Sasbachwalden, Sonja Schuchter, sprach am Mittwochabend vor vollen Zuschauerreihen die Eidesformel. Gemeinderat Markus Bruder verpflichte sie für acht Amtsjahre. | Foto: Michaela Gabriel

Sonja Schuchter leistet den Amsteid als neue Bürgermeisterin von Sasbachwalden

„Einsatz aus Überzeugung“

Voller Respekt, Erwartungen und Freude sei sie, sagte Sonja Schuchter bei ihrer Verpflichtung als neue Bürgermeisterin von Sasbachwalden am Mittwochabend. Mit erhobener rechter Hand schwor Sonja Schuchter, ihr Amt in den kommenden acht Jahren nach bestem Wissen und Können zu führen. Als neue Bürgermeisterin wolle sie Ehrenamt, Vereine, Landwirtschaft und Winzer unterstützen und in Abstimmung mit dem Gemeinderat ein Forum für alle Leistungsträger einrichten. Besonders wichtig sei ihr die Bürgernähe. Neben Bürgersprechstunden werde sie persönliche Gespräche anbieten.

Neuer Vordenker für das Blumendorf

„Sicher kann ich nicht versprechen, alle Wünsche zu erfüllen. Ich kann aber versprechen, mich für das Machbare einzusetzen“, sagte Schuchter. „Und das tue ich aus voller Überzeugung.“ Ein Bürgermeister sei viel mehr als die Verwaltungsspitze, sagte Bürgermeister-Stellvertreter Markus Bruder. „Er ist auch Vordenker, Manager und Ideengeber für die Gemeinde.“ Sasbachwalden sei stark genug, dauerhaft selbstständig zu sein, sagte er und appellierte an Schuchter: „Beweisen Sie Pragmatismus, haben Sie Visionen und stets ein offenes Ohr für alles. Treten Sie mit Herz und Seele für die Gemeinde und deren Zukunft ein.“

Fokus auf Tourismus und Finanzen

Die 52-Jährige kündigte an, sich um alle laufenden Themen weiter zu kümmern. Sie wolle die ehemaligen Wagner-Kliniken wiederbeleben und die Mountainbike-Strecke „im Konsens mit den Eigentümern, der Natur und der Landwirtschaft“ weiterführen. Außerdem strebe sie die Verbesserung der finanziellen Situation und Steigerungen im Tourismus an. Der Ort solle für die Bürger attraktiv bleiben und hohe Lebensqualität für alle Generationen bieten.
Schuchter dankte ihrer Familie und ihren früheren Chefs, die ihr das nötige Rüstzeug für das Amt mitgegeben hätten, vor allem Gerhard Helbing, dem früheren Oberbürgermeister der Stadt Bühl, für die sie bislang tätig war. Außerdem dankte den Bürgern, die ihr bei der Wahl am 22. Mai das Vertrauen aussprachen, den Mitarbeitern der Gemeinde und des Gemeinderats für die Annahme ohne Vorbehalte. Ihr Vorgänger Valentin Doll habe großartig gewirkt. Bereits am Wahltag habe er sie eingeladen, an Sitzungen und Besprechungen teilzunehmen.