Geburtstagtskind Karl Wilhelm
Geburtstagtskind Karl Wilhelm | Foto: Stadt Karlsruhe

Hoher Besuch für Karl Wilhelm

Karlsruher Flusspferd feiert Geburtstag

Hoher Besuch im Karlsruher Zoo für ein (relativ) kleines Flusspferd. Markgraf Karl Wilhelm lässt es sich nicht nehmen, seinem Namensvetter persönlich zu gratulieren. Und zwar zusammen mit Zoochef Matthias Reinschmidt und Eckart Köhne, dem Chef der Badischen Landesmuseums.

Hoher Besuch im Zoo zum ersten Geburtstag von Flusspferd Karl Wilhelm
Karl Wilhelm, Zoochef Matthias Reinschmidt und Eckart Köhne, Chef des Badischen Landesmuseums, (von links) bringen Obst zum Geburtstag von Karl Wilhelm, der mit Mama Kathy im Hintergrund bleibt | Foto: BLM

Karlsruher Flusspferd feiert Geburtstag

Konkret geht es um den kleinen Karl Wilhelm: Das Flusspferd feiert jetzt seinen ersten Geburtstag. Bereits vor einem Jahr hatte sich Markgraf Karl III. Wilhelm von Baden-Durlach diesen wichtigen Termin vorgemerkt. Am 17. Juni 2015 war pünktlich zum Stadtjubiläum sein kleiner Namensvetter im Zoo auf die Welt gekommen: Der Dickhäuter war schon damals ein Wonneproppen mit seinen 50 Kilogramm. Auch damals war der Markgraf im Zoo erschienen, um das Hippo zu besuchen, dieses Video weckt Erinnerungen.

Ist das mein kleines Hippo?

Wie es sich für einen Paten gehört, gratulierte nun der Karlsruher Stadtgründer seinem kleinen Schützling zum ersten Geburtstag und machte ihm im Zoo seine Aufwartung – als Geschenk für das Flusspferd hatte er einen prall gefüllten Obstkorb dabei. „Ist das mein kleines Hippo?“, rätselte der Markgraf und musterte das inzwischen  375 Kilo schwere Flusspferd mit den winzigen Öhrchen.

Das kleine Hippo hat alles im Blick
Große Augen macht das Flusspferd Karl Wilhelm im Karlsruher Zoo | Foto: Stadt Karlsruhe
Mama Kathy und der kleine Karl-Wilhelm
Mama Kathy und Karl Wilhelm | Foto: Stadt Karlsruhe

Seit seiner Geburt hat der Dickhäuter durchschnittlich knapp ein Kilogramm zugenommen – pro Tag! Das hatte selbst der allen kulinarischen Genüssen zugeneigte Markgraf zu seinen schlimmsten Heißhunger-Zeiten nicht geschafft.

Aber kein Wunder: Ein Flusspferd kann sein Maul ganz schön weit aufreißen – bis zu 150 Grad, also drei Mal so weit wie ein Mensch. Hätte der Markgraf also besser noch mehr Obst mitgebracht? Ein Tierpfleger beruhigt: Sollte das Obst nicht ausreichen, würde der kleine Karl Wilhelm sicher Muttermilch trinken. Die ist bei Flusspferden übrigens rosa. Außer Obst futtert ein Flusspferd Heu, Gras und Gemüse. Es ernährt sich also streng vegetarisch. Am liebsten genießt der kleine Racker Äpfel, die Mutter Kathy schon vorgekaut hat, verraten die Pfleger.

Flusspferd-Vater Platsch beobachtet die Mahlzeit seines Sprösslings bisher aus sicherer Entfernung. Noch sind Vater und Sohn getrennt. In den nächsten Wochen soll die Familie aber zusammengeführt werden, heißt es im Zoo. Wer den besuchen möchte, hier finden sich die Öffnungszeiten.