Gefiel den Gästen: Das Kinderstück vom Räuber Hotzenplotz in Herrenalb.
Gefiel den Gästen: Das Kinderstück vom Räuber Hotzenplotz in Herrenalb. | Foto: bgr

Plus beim Sommernachtstheater

„Hotzenplotz“ war der Renner in Bad Herrenalb

Von Birgit Graeff-Rau

Das Sommernachtstheater Bad Herrenalb, das sich im alten Klosterbezirk abspielte zog 2016 Fast 400 Besucher mehr als 2015 an.   Insgesamt 2780 Gäste kamen,  um Open-Air  das Volksstück „Josef Nofer – Köhler aus dem Gaistal“ und das Kinderstück „Der Räuber Hotzenplotz“  zu erleben.  Die acht Aufführungen des Volksstücks sahen 1 800 Besucher. „Das war etwas weniger als 2015, es ist wohl auf das unsichere Wetter und das Viertelfinale der Fußball-EM am letzten Aufführungstag  zurückzuführen“, sagt Produktionsleiterin Johanna Nofer.  Gegen kühle Temperaturen waren die Zuschauer mit Decken gut gewappnet. Das Stück sei bei den Gästen gut angekommen, besonders die zweite Hälfte in „himmlischen Gefilden“ gefiel.

Das Bühnenaufbauteam war klasse

Ein dickes Plus an Zuschauern konnte man mit dem Kinderstück einfahren: Fast 1000 Besucher kamen, um Hotzenplotz, Seppel und Kasperl zu erleben.  Dies sei fast eine Verdopplung der Zuschauerzahlen, obwohl eine der fünf Aufführungen dem Regen zum Opfer fiel.Viel Lob hat Nofer für das Bühnenbauteam, das klasse gewesen sei.  „Es lief alles reibungslos, einer hat noch eine Gruppe Asylbewerber mitgebracht, die sich mit viel Freude am Auf- und Abbau beteiligt haben.“

Reichen 15 000 Euro Zuschuss aus?

Ob der geplante Zuschuss aus dem städtischen Säckel von 15 000 Euro ausreicht, steht noch nicht fest. „Die Technik ist etwas teurer geworden, die Beleuchtung war ja dieses Mal ein wichtiges Element“, so Nofer. Freuen darf man sich schon jetzt auf die nächste Spielsaison. Während der Gartenschau wird es zwei Stücke aus dem Repertoire des Ensembles geben. „Othello darf nicht platzen“ und „Der eingebildete Kranke“ sind geplant, beide wurden schon erfolgreich aufgeführt. „Wer eine Dauerkarte für die Gartenschau erwirbt, hat damit auch den Eintritt für das Sommernachtstheater in der Tasche, da auf dem Gelände der Schweizerwiese gespielt wird.“