Ein Großaufgebot aus rund 40 Feuerwehrmännern mit sechs Fahrzeugen und drei Notärzten mit sechs Rettungswagen war gestern in der Luisenstraße im Einsatz.
Ein Großaufgebot aus rund 40 Feuerwehrmännern mit sechs Fahrzeugen und drei Notärzten mit sechs Rettungswagen war gestern in der Luisenstraße im Einsatz. | Foto: Kocher

Großeinsatz in Gaggenau

Mehrere Anwohner in Krankenhaus eingeliefert

Bei einem Kellerbrand in einem Wohnhaus in der Luisenstraße sind am Montag Nachmittag mehrere Anwohner, darunter auch zwei Kleinkinder, verletzt worden. In das Wohngebiet unweit der klag-Bühne war ein Großaufgebot aus rund 40 Feuerwehrmännern mit sechs Fahrzeugen und drei Notärzten mit sechs Rettungswagen angerückt.
Kurz nach 14.30 Uhr wurde die Feuerwehr Gaggenau alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte quoll dichter Rauch aus dem Treppenhaus und dem Dach, welcher schon weithin sichtbar war. Mehrere Menschen standen auf Balkonen und hinter Fenstern. Sie wurden per Drehleiter und Steckleitern ins Freie und damit in Sicherheit verbracht, wie die Polizei berichtet.

Kellerbrand verursacht starken Rauch

Der Heizungsraum, so zeigte sich bei den Löschmaßnahmen, war ein Vollbrand entstanden. Dadurch drang der Rauch ins Treppenhaus und schnitt den Bewohnern den Fluchtweg ab. Ein massiver Löscheinsatz war notwendig, um das Feuer schnell unter Kontrolle zu bekommen. Von den zehn geretteten Personen mussten sechs in Krankenhäuser mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung eingeliefert werden.
Sechs Personen wurden vom DRK unter Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Gaggenau, in andere Unterkünfte untergebracht. Das Haus, beziehungsweise die Wohnungen sind zum größten Teil durch den unbewohnbar geworden. Bürgermeister Michael Pfeiffer war selbst vor Ort und hat die Unterkunftsplanungen unterstützt. Die Stadtwerke Gaggenau sicherte den Gasanschluss. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 17 Uhr konnte die Feuerwehr schließlich Entwarnung geben. Das Haus war rauchfrei. Während der Einsatzarbeiten war die Luisenstraße in diesem Bereich komplett gesperrt. Neben der Feuerwehrabteilung Kernstadt war vorsichtshalber noch die Abteilung Bad Rotenfels alarmiert worden. Diese musste jedoch nicht mehr eingreifen.