Für Mountainbiker gibt es zwei neue Trails am Leisberg und um die Yburg, wobei es auch Abschnitte mit Streckenbreiten von unter zwei Metern gibt. | Foto: Peter Steffen

Weitere Trails in Baden-Baden

Neue Wegeschilder

Bald gibt es neue Schilder, mit denen Wanderer und Mountainbiker sich künftig auf den insgesamt 150 Kilometer Ziel- und 180 Kilometer Rund-Wanderwegen im Raum Baden-Baden besser zurecht finden können. Und es gibt zu den bestehenden Strecken für Mountainbikes zwei neue Trails rund um Yburg und Leisberg.
„Die bisherige Beschilderung ist veraltet. Es gibt alte Hinweise auf Steinen am Wegesrand sowie die bekannten Zeichen an den Bäumen“, erläutert Forstamtschef Peter Hauck. Die neue Beschilderung sei mit dem neuen Wanderhandbuch abgestimmt, mit neuen Piktogrammen und Angaben zu Höhenmetern. Die Schilder werden gut sichtbar an Metall-Pfählen angebracht, die mit einer neuen Methode per Pressluft in den Boden gerammt werden, weshalb das Forstamt auf den Einsatz von Beton im Wald verzichten kann. „Die Metall-Pfähle sind etwas teurer, aber durch den Wegfall der Mäharbeiten ist der Pflegeaufwand dadurch wesentlich geringer“, setzt Hauck auseinander.
„Bei der Planung der zwei neuen Mountainbike-Trails saßen Schwarzwaldverein, Alpenverein und die Vertreter der Mountainbiker an einem Tisch“, geht Hauck auf den häufigen schwelenden Konflikt zwischen Wanderern und Mountainbikern ein. Vor allem die Mountainbike-Gruppe „Kurvenreich“ des Skiclubs Varnhalt habe sich in diversen Arbeitseinsätzen bei der Herstellung der Trails stark engagiert.
Bei den Trails handelt es sich jeweils um Rundtouren, die im Sinne einer liegenden Acht auch miteinander kombinierbar sind. „Der Ausgangspunkt ist der zentral gelegene Zimmersplatz“, erklärt der Forstamtsleiter. Auf dem Trail gibt es auch Passagen mit einer Streckenbreite von unter zwei Meter. „Es macht natürlich viel mehr Spaß, auf kleinen Wegen unterwegs zu sein. Wir sind der Meinung, dass Wanderer und Radfahrer im Sinne der gegenseitigen Toleranz aneinander vorbeikommen“, meint Hauck.
Ein Abschnitt, auf dem sich beide Parteien begegnen, ist zum Beispiel auf dem Leisberg oberhalb des still gelegten Steinbruchs in Richtung Geroldsauer Mühle und von der Yburg herunter zum Chaisenplatz. Für die Trails ließ das Forstamt auch zugewachsene frühere Wege wieder freigelegen.
Auf dem 2007 als Deutschlands schönster Wanderweg ausgezeichneten Panoramaweg, der 42 Kilometer rund um Baden-Baden führt, soll es Änderungen geben. Die Route kreuzt die Talachse bislang in Höhe der Bernharduskirche. Künftig soll die Route über die Stourdza-Kapelle die Allee queren und dann in eher kleinen Gässchen durch die Stadt führen. In Geroldsau Richtung Ybach führt ein Wanderweg in kleinen Bachtälchen zur Hütte Gelbe Eiche. „Das wollen wir attraktiver machen, indem die Strecke umgelegt wird oberhalb des Steinbruchs entlang am Leisberg und die Geroldsauer Mühle anbindet.“ Ferner gibt es im Rubachtal, wo die Wegstrecke oberhalb Schmalbach hoch bis fast zur Roten Lache auf einem Forstweg geht, eine Verlegung des Weges an den Waldrand mit Ausblick auf wunderschöne Schwarzwaldwiesen.