Bei der Eröffnungsparty im neuen Roomers begrüßten die Gastgeber Micky Rosen (links) und Alex Urseanu (rechts) auch den Stararchitekten Piero Lissoni.
Bei der Eröffnungsparty im neuen Roomers begrüßten die Gastgeber Micky Rosen (links) und Alex Urseanu (rechts) auch den Stararchitekten Piero Lissoni. | Foto: Ralf J. Kraft

Roomers in Baden-Baden

Party mit 700 Gästen

Von Ralf Joachim Kraft

Erst war es „Opelgelände“, dann seit den 90ern eine riesige Baulücke und der „Schandfleck am Tor zur Baden-Badener Innenstadt“. Und heute steht an der Lange Straße 100 das im Fünf-Sterne-Luxus- und Lifestyle-Segment positionierte, von der Gekko-Group betriebene Design-Hotel „Roomers“, das bald 130 Mitarbeiter beschäftigen wird und jetzt mit einem „Grand Opening“ für „bis zu 700 geladene Gäste“ eröffnet worden ist.

Party mit prominenten Gästen

Die Gastgeber Micky Rosen und Alex Urseanu begrüßten mit General Manager Holger Flory treue Wegbegleiter und Freunde der Gekko Familie, unter denen auch bekannte Persönlichkeiten wie Ralf Bauer, Lilly Becker, Noah Becker, Jürgen B. Harder, Nastassja Kinski, Piero Lissoni, Minh-Khai Phan-Thi, Verona & Franjo Pooth und Daniel Wirtz waren.

Bei einem Presserundgang im Vorfeld hatten die BNN Gelegenheit, zusammen mit dem General-Manager Holger Flory das Mitte Oktober mit der Ankunft der ersten Gäste in Betrieb genommene Hotel in Augenschein zu nehmen. „Wir begreifen dieses Hotel in zentraler Lage gegenüber dem Festspielhaus als eine Bereicherung für die gesamte Region. Es soll Impulse setzen und dazu beitragen, dass Baden-Baden noch attraktiver wird und neue Gäste in die Stadt kommen“, sagt Urseanu, entschuldigt sich, dass es im Hotel noch ein „bisschen wie Baustelle“ aussieht und zieht sich mit Rosen und dem ebenfalls anwesenden Mailänder Stararchitekten und Designer Piero Lissoni zurück, „weil noch Arbeit auf uns wartet“.

Lissonis „Interior-Design

Mit Holger Flory geht’s im Fahrstuhl nach oben. In den Gängen begegnen den Besuchern großformatige Fotografien schöner exotischer Frauen von Kai Studt oder Arbeiten von Stefan Strumpel.
Wohin das Auge blickt: überall minimalistisch-elegante und klar strukturierte Formen und edle Materialien. An allen Ecken und Enden hat Lissoni seine Spuren hinterlassen. Das gesamte „Interior-Design“ des unter seiner Federführung komponierten Design- und Lifestylehotels trage seine Handschrift, sagt Flory.
„Unsere Zielgruppe sind die Mittzwanziger und die Junggebliebenen, die Urlauber, das Kongresspublikum und die Festspielhausgäste“, berichtet der General-Manager in einer modern und hell gestalteten Juniorsuite.

Suite mit 185 Quadratmeter

Das Hotel verfügt über 88 Zimmer und 42 Suiten von 32 bis 185 Quadratmeter Größe, verteilt über fünf Ebenen. „Bodentiefe Fenster“ ermöglichten einen unvergleichlichen Blick aufs Festspielhaus und die Dächer der Stadt. In Begleitung von Spa-Manager Antonio Di Nunno besichtigt der Pressetross auf der vierten Etage den von Lissoni designten, 500 Quadratmeter großen Spa-, Wellness- und Fitnessbereich mit Gymnastikraum und Dampfbad.

Eine Sauna mit Glasfront und eine Sonnenterrasse ermöglichen einen grandiosen Blick auf den Schwarzwald. Der nächste Höhepunkt wartet im fünften Stock: die kreisrunde „Rooftop Bar“ mit Loungebereich, „Infinity-Pool“ auf der Dachterrasse und Panoramablick, die laut Flory einmal der „Hotspot“ in der Stadt werden soll.

Pool auf dem Dach

Von oben geht’s wieder runter ins Erdgeschoss, mitten hinein in die von 11 bis 4 Uhr morgens geöffnete „Roomers-Bar“, in der schon Barmanager Enrico Albrecht die Gäste erwartet. Von dort führt der Weg weiter ins Restaurant „Moriki“ unter der Leitung von Küchenchef Joachim Altvater, der in dem Gourmetlokal mit rund 100 Sitzplätzen Pan-Asiatisches nach dem Konzept des Berliner Spitzenkochs Duc Ngo kredenzt.

Ball- und Konferenzsaal

Der Blick in die „Evenlocation“, einen 200 Quadratmeter großen „Ball-, Bankett- und Konferenzsaal“ für bis zu 160 Gäste, bleibt beim Rundgang verwehrt. Bauherr des Fünf-Sterne-Superior-Hauses mit dahinter liegendem Ärzte- und Wohnhaus ist der Baden-Badener Unternehmer Franz Bernhard Wagener. Die Grundkonzeption des Gebäudes lieferte das ortsansässige KHP Architekturbüro von Urban Knapp und Marcus Haedecke.