Der Notfallplan für das Peter-und-Paul-Fest 2016
Der Notfallplan für das Peter-und-Paul-Fest 2016

Bretten erwartet zig Tausende

Peter-und-Paul-Fest für Notfall gerüstet

Die Vorstellung ist ein Albtraum: Hunderttausende auf dem Peter-und-Paul-Fest in Bretten  und dann ein plötzliches Unwetter, ein Gewitter, Feuer in einem Lager oder Schlimmeres. Weil der Vereinigung Alt-Brettheim (VAB), die das Fest auf die Beine stellt, die Sicherheit der Besucher wie der über 3 000 Akteure „besonders wichtig ist“, wie VAB-Chef Peter Dick erläutert, ist ein Sicherheits- und Notfallkonzept erarbeitet worden, dessen Ergebnisse in einen „Notfallratgeber“ münden. Darin finden sich etwa ein Plan, wo in der Stadt Notruftafeln und Unterstellmöglichkeiten bei Unwettern zu finden sind, Tipps der Polizei sowie Verhaltensregeln bei bestimmten Ereignissen.

Notruftafeln auf dem Fest-Gelände

Auf dem gesamten Gelände des Peter-und-Paul-Fest 2016  sind Notruftafeln eingerichtet, die mit Großbuchstaben gekennzeichnet sind, damit die Einsatzkräfte auch von ortsunkundigen Besuchern rasch an den jeweiligen Einsatzort gelotst werden können. Zum Beispiel, wenn jemand auf dem Festgelände umkippt, eine Schlägerei im Gange ist oder irgendwo Feuer ausbricht.

Erstmals sind beim Fest auch „Räumungshelfer“ im Einsatz – Mitglieder verschiedener Gruppen, die im Falle einer notwendigen Räumung die offiziellen Einsatzkräfte unterstützen. Im Ernstfall sind die laut der dafür zuständigen Sibille Elkamp rund 40 Helfer an einer speziellen Weste zu erkennen.
An elf Stellen in der Altstadt werden zudem „Sicherheitskisten“ aufgestellt, die unter anderem ein Betriebsfunkgerät, Absperrbänder und ein Megafon beinhalten. Bei einem Gewitter oder sonstigem bedrohlichen Ereignis werden die Verantwortlichen über Funk alarmiert und können dann Händler, Aktive und Besucher per Megafon verständigen.

Unterstellmöglichkeiten bei Unwetter

Hinzu kommen sieben „Untersteller“, etwa die Stifts- und Laurentiuskirche, aber auch die Stadtparkhalle, das MGB oder mehrere Parkhäuser. „Wenn ein Unwetter oder Sturm tobt, können die Menschen dort Schutz suchen“, erläutert Dick. Auch wurde eine Notbeleuchtung für bestimmte Lager angeschafft, um im Ernstfall Orientierung zu geben.
Die Polizei wird – wie jedes Jahr – mit zusätzlichen Kräften auf dem Fest patrouillieren. Zudem hat Dick die Zusage erhalten, dass auch die Jugendschutzteams des Landkreises wieder kommen.

Weitere Infos http://www.peter-und-paul.de