Der Umzug rückt näher: Das neue Gebäude für die Baden-Badener Rettungswache auf dem Areal des ehemaligen städtischen Baubetriebshofs ist fast fertig. Außen und innen laufen die Bauarbeiten parallel.
Der Umzug rückt näher: Das neue Gebäude für die Baden-Badener Rettungswache auf dem Areal des ehemaligen städtischen Baubetriebshofs ist fast fertig. Außen und innen laufen die Bauarbeiten parallel. | Foto: Rudolphi

Rettungswache Baden-Baden

Umzug in den Neubau steht im November an

Felix Brenneisen ist zuversichtlich: „Ich denke, dass es im November mit dem Umzug klappen wird“, sagt der Vorstand des DRK-Kreisverbandes Bühl-Achern, der die Rettungswache im Baden-Badener Stadtgebiet betreibt. Seit Mitte Dezember laufen auf dem Areal des früheren städtischen Baubetriebshofs im Metzenacker die Arbeiten für den Neubau der Zentrale für den Rettungsdienst. Seit 1976 ist das Rote in der Feuerwache in der Schwarzwaldstraße untergebracht. Doch am bisherigen Standort herrscht große Raumnot, weshalb sich das DRK dafür entschieden hat, auf dem ehemaligen städtischen Grundstück ein neues Gebäude zu errichten.
Brenneisen zufolge läuft der Mietvertrag für die Räume in der Feuerwache bis Ende des Jahres. „Bis dahin ist der Neubau auf jeden Fall fertig, obwohl wir im Zeitplan um vier bis sechs Wochen zurückliegen“, erläutert der DRK-Vorstand im BNN-Gespräch.

Zeitplan verzögert sich leicht

Als Hauptgrund nennt Architekt Thomas Velten vom Büro Planum in Bühl vor allem die schlechte Beschaffenheit des Bodens auf dem Gelände im Metzenacker. Bevor es mit den Bauarbeiten losging, war es zunächst erforderlich, den Untergrund mit zu sichern, was viel Zeit gekostet habe. Zudem haben die Sanierung und Neugestaltung der Schwarzwaldstraße dazu beigetragen, dass der Zeitplan für die Arbeiten sich etwas verzögert hat. Solange die Schwarzwaldstraße gesperrt war, führte die Umleitungsstrecke über den Metzenacker. In dieser Zeit war es nicht möglich, den Metzenacker zu sperren, um die Anschlüsse für Strom und Wasser zu legen. Das geschieht erst jetzt. Zwischenzeitlich konzentrierten sich die Arbeiten auf den Innenausbau.

Die neue Rettungswache ist ein eingeschossiges, etwa 45 Meter langes Gebäude. Auf einer Längsseite befinden sich die Fahrzeughalle mit zehn Stellplätzen sowie die Waschanlage und ein Desinfektionsraum. Auf der gegenüberliegenden Längsseite sind die Büros und die Sozialräume untergebracht.

Investition liegt bei 1,5 Millionen Euro

Nach Auskunft Brenneisens liegen die Kosten für den Neubau bei rund 1,5 Millionen Euro, von denen das Land etwa 880 000 Euro übernimmt. In der neuen Zentrale sind nach Angaben des Roten Kreuzes rund 30 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit beschäftigt. Zudem arbeiten 22 ehrenamtliche Helfer mit. Das Rote Kreuz unterhält in der Wache zwei Rettungswagen und ein Noteinsatzfahrzeug, jeweils im 24-Stundenbetrieb, sowie drei Krankentransportwagen. Das neue Gebäude bietet weiter Platz für Ersatzfahrzeuge und ein Schwerlast-Rettungsfahrzeug.
Muss der Rettungsdienst zu einem Einsatz ausrücken, lässt sich die Ampel an der Einmündung Metzenacker/Schwarzwaldstraße so steuern, dass die DRK-Fahrzeuge „Grün“ haben.