Vadim Manzon
Vadim Manzon | Foto: mia

Manzon nach Norwegen

KSC wieder mit Sallahi

Strafstöße standen am Mittwoch nicht auf dem Programm beim Karlsruher SC. Warum auch? Tomas Oral geht erklärtermaßen davon aus, dass die Badener ihre Aufgabe in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals am Samstag (18.30 Uhr) bei 1860 München binnen der regulären Spielzeit regeln werden. Worauf das Trainerteam aber einen Schwerpunkt legte, das waren Freistöße, getreten mit dem offiziellen DFB-Pokal-Spielball. Wie das aussah? Nun: Am Platz stand Orals Assistent mit einem Laptop und führte dem jeweiligen Schützen, meist Moritz Stoppelkamp, eine Variante vor, die er anschließend zu imitieren hatte. „Wir wollen den Gegner überraschen“, meinte Stoppelkamp später. Zu den Gepflogenheiten während den Übungsstunden der Profis zählt neuerdings, dass Kamerateams nur während der ersten Viertelstunde filmen dürfen – Standard-Mitschnitte sind unerwünscht. Kiebitze, die mit ihren Mobiltelefonen Bewegtbilder aufnehmen wollten, wurden dieser Tage schon mal darauf aufmerksam gemacht, selbiges zu unterlassen.
Ab und an wäre es Oral am liebsten, er könnte im Geheimen trainieren lassen, doch mit den Gegebenheiten seines neuen Arbeitsplatzes, wo ein Üben im Verborgenen nicht umsetzbar wäre, hat er sich arrangiert.
Vadim Manzons Zeit beim KSC ist derweil abgelaufen. Zumindest vorübergehend. Die Badener verliehen den 21 Jahre alten Moskowiter, der im Wildpark einen Vertrag bis 30. Juni 2018 besitzt, bis Jahresende an den norwegischen Erstligisten FK Bodø/Glimt, wo er in der vergangenen Woche ein Probetraining absolviert hatte. Nach Informationen dieser Zeitung haben sich die Norweger eine Kaufoption für den Stürmer zusichern lassen. Derweil ist der KSC auf der Suche nach einer Verstärkung für die Kaderposition im Angriff – einen bereits eingekreisten Kandidaten scheint es aber noch nicht zu geben.

(Den kompletten Beitrag mit weiteren Informationen lesen Sie in der Donnerstagausgabe der Badischen Neuesten Nachrichten)