So sieht ein Schein für den Eurojackpot aus. Ein Tipper aus dem Kreis Karlsruhe hat einen Gewinn von 45 Millionen Euro ganz knapp verpasst.
So sieht ein Schein für den Eurojackpot aus. Ein Tipper aus dem Kreis Karlsruhe hat einen Gewinn von 45 Millionen Euro ganz knapp verpasst. | Foto: Susann Prautsch (dpa, Archiv)

2,78 Millionen als "Trost"

Tipper aus Kreis Karlsruhe verpasst Eurojackpot ganz knapp

Riesenpech oder unter dem Strich doch Glück?

Ist das jetzt Riesenpech oder unter dem Strich doch Glück? Ein Tipper aus dem Landkreis Karlsruhe hat im Eurojackpot einen Gewinn von 45 Millionen Euro knapp verfehlt. Der Eurojackpot-Spieler aus Nordbaden sagte für die Ziehung am Freitag (14.Oktober) die fünf Gewinnzahlen 7, 10, 25, 39 und 42 korrekt voraus. Auch die Zusatzzahl 6 der europäischen Lotterie stand auf seiner Spielquittung. Als zweite Zusatzzahl  war am Freitagabend in Helsinki die 3 aus der Ziehungstrommel gefallen – der Spieler aus dem Kreis Karlsruhe hatte auf die 4 gesetzt.

Mit richtiger zweiter Zusatzzahl wären  aus 2,78 Millionen sagenhafte 45 Millionen Euro geworden

Mit der zweiten Zusatzzahl – also der 3 statt einer 4  wäre  – der Gewinn des Badeners auf sagenhafte 45 Millionen Euro gestiegen, teilte ein Sprecher der Lotto-Gesellschaft in Stuttgart den BNN mit.  So bleiben ihm „nur“ 2,78 Millionen Euro. Kein schlechter Trost, oder? Nur weil der Tipper aus dem Kreis Karlsruhe knapp daneben lag, sicherte sich ein zweiter Eurojackpot-Spieler aus Baden-Württemberg den mit 90 Millionen Euro gefüllten Gewinntopf im Alleingang. Die 90 Millionen sind ein neuer deutscher Gewinnrekord, teilte ein Lotto-Sprecher mit. Die Bestmarke für Deutschland  hatte bislang ein Spieler aus Hessen gehalten. Anfang August  wurden aus dem Eurojackpot  84,8 Millionen Euro auf sein Konto überwiesen.

Eurojackpot-Knacker streicht 90 Millionen Euro ein

Bislang ist nur bekannt, dass der neue Rekordgewinner aus dem Schwarzwald kommt. Dort hatte er seinen Tipp bei einer Lotto-Annahmestelle abgegeben. Mehr ist über ihn noch nicht bekannt, heißt es. Die Lotto-Gesellschaft könne nur erkennen, an welcher Annahmestelle der Schein abgegeben wurde. Theoretisch könnte der Gewinner den Schein also auch für eine Tippgemeinschaft ausgefüllt haben. Die Felder habe der Spieler aber selbst angekreuzt  und sich die Zahlen beim sogenannten Quicktipp nicht vorgeben lassen. Um sich die 90 Millionen Euro zu sichern, hat der Gewinner, dessen Identität  von der  Lotto-Gesellschaft auch nach Bekanntwerden natürlich nicht preisgegeben wird, nun drei Jahre Zeit, sich zu melden. Das Geld wird dann überwiesen – steuerfrei.

Wahrscheinlichkeit für Hauptgewinn liegt bei 1 zu 95 Millionen

Die Wahrscheinlichkeit für den Hauptgewinn liegt übrigens bei 1 zu 95 Millionen. Im Eurojackpot liegen jede Woche garantiert mindestens 10 Millionen Euro. Die im März 2012 gestartete Lotterie gibt es mittlerweile in 17 europäischen Ländern. Die Ziehung  ist  immer freitags in der finnischen Hauptstadt Helsinki.  Die Eurojackpot-Spielformel lautet 5 aus 50 und 2 aus 10. Das heißt:  Der Jackpot wird mit fünf richtigen Zahlen und zwei Zusatzzahlen geknackt.

Tipper aus Kreis Karlsruhe bekommt 2780570,90 Euro automatisch aufs Konto überwiesen

Der Tipper aus dem Kreis Karlsruhe hat seinen Gewinn übrigens sicher: Ihm werden ganz genau 2780570,90 Euro überwiesen – schon in den nächsten Tagen. Er beteiligte sich mit Abo  an der europäischen Lotterie, so der Lotto-Sprecher.