Neuer Erster Bürgermeister: Alexander Uhlig tritt in Baden-Baden die Nachfolge von Werner Hirth an. Der Gemeinderat wählte denn 51-Jährigen einstimmig.
Neuer Erster Bürgermeister: Alexander Uhlig tritt in Baden-Baden die Nachfolge von Werner Hirth an. Der Gemeinderat wählte denn 51-Jährigen einstimmig. | Foto: Stadt Pforzheim

Bürgermeisterwahl

Uhlig in Baden-Baden Favorit

Das Rennen um die Nachfolge von Bürgermeister Werner Hirth in Baden-Baden scheint bereits am vergangenen Montag im Personalausschuss gelaufen zu sein. Wie aus den heute von der Stadtverwaltung veröffentlichten Unterlagen für die Gemeinderatssitzung am 25. Juli 2016 hervorgeht, wird sich nur ein Bewerber vorstellen und dieser ist der frühere Pforzheimer Baubürgermeister Alexander Uhlig.
Der Vorschlag: „Nach Vorberatung in der nicht öffentlichen Sitzung des Personalausschusses wird dem Gemeinderat empfohlen, Alexander Uhlig für die Dauer von acht Jahren zum Ersten Beigeordneten der Stadt Baden-Baden zu wählen.“

Uhlig ist in Regensburg geboren und 51 Jahre alt. Er hatte in Pforzheim, wo er seit 2000 insgesamt 16 Jahre lang Dezernent war, auf eine weitere Kandidatur verzichtet, weil in der Goldstadt nach den Kommunalwahlen das Vorschlagsrecht von der CDU auf die Grünen übergegangen war.

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Regensburg war Uhlig von 1992 bis 1994 Rechtsreferendar am OLG Nürnberg und OLG München, wechselte 1995 zur Finanzverwaltung des Landes Baden-Württemberg ins Finanzamt Ulm und später ins Finanzamt Stuttgart II. Von 1998 bis 2000 war der heute 51-Jährige Referent im Staatsministerium Baden-Württemberg. Im Juli 2000 ist er zum Bau- und Planungsdezernent der Stadt Pforzheim gewählt worden, 2004 übernahm er zusätzlich das Umweltdezernat.
Alexander Uhlig ist verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter. Zu seinen Hobbys zählt er das Bergsteigen und das Radfahren.

Sollte Alexander Uhlig  am 25. Juli gewählt werden, würde er am 1. Oktober die Nachfolge von Werner Hirth antreten.

Uhlig hatte im April 2010 für Schlagzeilen gesorgt. Er war zusammen mit drei Bergkameraden in 3500 Meter Höhe am Großvenediger bei einer Schneeschuh-Tour in schlechtes Wetter geraten. Das Quartett baute sich eine Schneehöhle, in der die vier Männer drei Tage ausharren mussten, ehe sie von den Rettungskräften entdeckt und mit einem Hubschrauber gerettet werden konnten.