Blaulicht
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Suche endet erfolgreich

Vermisster Mann wiedergefunden

Glücklich ist die Suche nach einem vermissten Mann im Achertal ausgegangen. Wohlbehalten und seinem Gesundheitszustand entsprechend haben die Einsatzkräfte den 26-jährigen Patienten der Achertalklinik am Samstag gegen 12.30 Uhr gefunden und an die Eltern übergeben. Das schreiben die Einsatzkräfte in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
Die Feuerwehr Ottenhöfen, die DRK-Bereitschaft Ottenhöfen-Seebach, das DRK-Kriseninterventionsteam, die Bergwacht Achertal, die DRK-Rettungshundestaffeln aus Bühl-Achern, Offenburg und Emmendingen sowie die Rettungshundestaffel des Malteser Hilfsdienstes aus Freudenstadt und die BRH-Rettungshundestaffel aus dem Breisgau-Hochschwarzwald beteiligten sich an der großangelegten Suchaktion. Auch ein Polizeihubschrauber und der Streifendienst aus Achern-Oberkirch waren an dem Einsatz beteiligt.
Der Mann war am Freitagmorgen das letzte Mal im Bereich der Achertalklinik gesehen und  gegen 19.30 Uhr von Angehörigen als vermisst gemeldet worden. Daraufhin wurde eine großangelegte Suchaktion gestartet. Mehr als 80 Einsatzkräfte und 14 Rettungshunde suchten am Abend die Wege rund um die Achertalklinik ab. Zum Einsatz kamen neben dem Polizeihubschrauber Flächenhunde der DRK-Rettungshundestaffel, die das Gebiet im näheren Umfeld der Klinik gemeinsam mit ortskundigen Feuerwehrkameraden absuchten. Parallel setzten die  DRK-Rettungshundestaffel sowie die Rettungshundestaffel des Malteserhilfsdienstes vier Mantrailer-Hunde ein. Nach Erkenntnissen aus Berichten zum Allgemeinzustand sowie den Gewohnheiten des Patienten wurde das Gebiet Richtung Edelfrauengrabwasserfälle ebenfalls in den Suchradius mit einbezogen. Durch die Feuerwehr wurden sämtliche Schutzhütten im Einsatzgebiet überprüft.
Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung fokussierte sich die Suche auf den Schloßberg, wo ein Mantrailer sofort angeschlagen und die Fährte Richtung Edelfrauengrab aufgenommen hatte. Kurze Zeit später wurde der Mann von Helfern der Bergwacht im Wald in der Nähe des Steinbruchs ohne Verletzungen aufgegriffen. Die Person, die als Naturverbunden galt, hatte sich seit Freitagmorgen von Beeren und Waldfrüchten ernährt und hatte die Nacht in einem verlassenen Stollen verbracht.