Zeigt sich zufrieden: Code_n-Ausrichter Ulrich Dietz kann sich eine Wiederholung des Innovationsfestivals in Karlsruhe vorstellen
Zeigt sich zufrieden: Code_n-Ausrichter Ulrich Dietz kann sich eine Wiederholung des Innovationsfestivals in Karlsruhe vorstellen | Foto: Code_n

Code_n-Macher zufrieden

Wiedersehen im ZKM?

Mit einem Konzert der Band Claire und den Karlsruher Schlosslichtspielen ist das „Code_n new.New Festival“ am Donnerstag zu Ende gegangen. Mehr als 5000 Besucher waren beim dreitägigen Innovationsfestival im ZKM zu Gast. Beim Ausrichter, der Stuttgarter Firma GFT, zeigte man sich mit dem Zulauf zufrieden. GFT-Chef Ulrich Dietz sprach von einem gelungenen Debüt. Bis zu diesem Jahr hatte Code_n im Rahmen der IT-Messe CeBIT in Hannover stattgefunden.

Karlsruhe als richtiger Partner

„Ich bin insgesamt sehr glücklich, wie wir das Format gewählt haben“, sagte Dietz im Gespräch mit den BNN. Auch die Standortwahl sei gelungen. Das ZKM und Karlsruhe seien die „absolut richtigen Partner“ gewesen. Ob das reicht, der Premiere in der Fächerstadt noch weitere Auflagen folgen zu lassen, bleibt indes offen. Dietz will sich entgegen seiner ursprünglichen Ankündigung noch nicht zur Zukunft äußern. „Das hängt von zu vielen Faktoren ab.“ Weil die Veranstaltung einige Partner im Boot hat, ist die Besucherzahl nicht allein entscheidend. Eine Aufarbeitung von Code_n müsse noch folgen. Dietz will das Debüt abseits der CeBIT „noch sacken lassen“. Zudem müssten Verträge mit Partnern jedes Jahr neu ausgehandelt werden.

Positive Signale

Die Signale, dass Karlsruhe der Ausrichtungsort bleibt, sind jedoch positiv. In diese Richtung äußerten sich auch ZKM-Chef Peter Waibel sowie Vertreter der Stadt. Dietz schließt zumindest eines aus: eine Rückkehr auf die CeBIT. Auch weil „die Qualität der Besucher hier höher war.“ Bei der IT-Messe habe Code_n zwar mehr Laufkundschaft angezogen, die sei aber weniger an den Themen interessiert gewesen.
Dass in Karlsruhe mehr Fachpublikum zu Gast war – aus etwa 15 Nationen – lag sicher auch an den Eintrittspreisen für den Fachkongress, die vereinzelt auf Kritik stießen. „Die Preise haben wir nicht aus der Luft gegriffen, sondern anhand vergleichbarer Veranstaltungen festgelegt“, kontert Dietz die Kritik.