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Baden-Baden, Haueneberstein – Ermittlungen nach Brand eines Flüchtlingswohnheims

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Baden-Baden, Haueneberstein (ots) – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Baden-Baden und des Polizeipräsidiums Offenburg

Staatsanwaltschaft und Polizei haben nach dem Brand eines Flüchtlingswohnheims in der Gottlieb-Daimler-Straße Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung gegen einen 31-Jährigen aufgenommen. Dem Bewohner der Unterkunft wird vorgeworfen, das kurz vor 16.30 Uhr von Anwohnern entdeckte Feuer mutwillig entfacht zu haben. Die Hintergründe sind noch unklar. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wurde niemand verletzt. Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden, dürfte aber in die Zehntausende gehen.

Um 15.27 Uhr meldeten Bewohner der Unterkunft ein Feuer in den Räumen des von über 30 Personen genutzten Hauses. Beim Eintreffen der hinzugerufenen Einsatzkräfte der Feuerwehr Baden-Baden und des Polizeireviers Baden-Baden schlugen die Flammen bereits aus den Fenstern der Nordfassade. Durch das schnelle Eingreifen der Wehrleute konnten die Flammen zwar schnell gebändigt, ein größerer Sachschaden jedoch nicht mehr verhindert werden. Die Ermittlungen der Beamten der Kriminalpolizei richten sich gegen einen Bewohner der Unterkunft. Er hatte heute Morgen mit dem am Nachmittag eingetretenen Szenario gedroht. Der 31-Jährige wurde noch am Ort des Geschehens vorläufig festgenommen. Derzeit wird seitens der Staatsanwaltschaft geprüft, ob gegen den Tatverdächtigen Untersuchungshaftbefehl beantragt wird. Die Ermittlungen zur Frage der Täterschaft und etwaigen Beweggründen des Tatverdächtigen dauern an.

Aktuell ist die Unterkunft unbewohnbar. Die um ihr Obdach gebrachten Anwohner werden durch Mitarbeiter der Stadt Baden-Baden betreut und in anderen Unterkünften untergebracht.

/pb

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