Nach dem Steinwurf eines Unbekannten auf einen Pkw auf der A5 bei Baden-Baden wird wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt. | Foto: © pattilabelle - stock.adobe.com

Vorfall bei Baden-Baden

Nach Steinwurf auf A5: Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung

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Nach dem Steinwurf eines Unbekannten auf einen Pkw auf der A5 bei Baden-Baden am frühen Sonntagmorgen haben Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei jetzt Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen. Das teilte das Polizeipräsidium Offenburg am Montag mit.

Nach ersten Ermittlungen dürfte ein aus Richtung des Fahrbahnrandes oder von der Richard-Haniel-Brücke geworfener Stein gegen 0.40 Uhr die Heckscheibe eines in Richtung Süden reisenden Autos beschädigt und hierbei zu leichten Verletzungen eines auf dem Rücksitz transportierten Kleinkindes geführt haben.

Nach Steinwurf: Polizei bittet um Hinweise

Durch Ermittlungen der Beamten des Autobahnpolizeireviers Bühl konnten nach der mutmaßlichen Tat zwei Pflastersteine neben der Fahrbahn unweit der Kiesgrube Baden-Baden aufgefunden werden. Die beiden Granitquader dürften als Tatmittel in Frage kommen und werden in den kommenden Tagen kriminaltechnisch untersucht.

Die Beamten des Kriminalkommissariates Rastatt bitten Zeugen, sich unter der Telefonnummer 07222 761-0 zu melden. „Wer hat zwischen Samstag und Sonntag verdächtige Personen und/oder Fahrzeuge im Bereich der A5 zwischen der Kiesegrube und Sandweier bemerkt?“, heißt es dazu in der Pressemitteilung.

Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110975/3961244