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Befreiungsversuch oder mutwillige Zerstörung?

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Karlsruhe (ots) – Am späten Abend des vergangenen Freitags wurde die Bundespolizei am Karlsruher Hauptbahnhof aufgrund einer randalierenden Person im Zug verständigt. Die Person konnte daraufhin bereits außerhalb des Zuges festgestellt werden. Eine Servicemitarbeiterin der Deutschen Bahn teilte mit, dass der 43-jährige Beschuldigte eine Scheibe im Intercity eingeschlagen hatte. Scherben auf dem Bahnsteig zeigten den genauen Ort der Sachbeschädigung. Der Mann gab in einer ersten Befragung an, im Zug eingesperrt worden zu sein. Indem er die Scheibe zerschlug wollte er sich seinen Weg nach draußen bahnen. Eine Alkoholkontrolle ergab kurze Zeit später einen Wert von 1,64 Promille. Durch die fehlende Scheibe konnte der Wagen nicht weiter eingesetzt werden. Dieser wartet nun in der Abstellgruppe auf seine Reparatur.

Der aus Sachsen stammende Mann gab an, seine Tochter besuchen zu wollen. Diese wurde daraufhin durch die Bundespolizei verständigt und konnte ihren Vater am Bahnhof in Karlsruhe abholen. Im Gepäck hat er nun zusätzlich eine Anzeige.

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Daniela Barg
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