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– Bilanz der Faschingsumzüge am Wochenende in der Region

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Karlsruhe Enzkreis (ots) – Die Faschingsumzüge in der Region verliefen größtenteils friedlich und störungsfrei.

Der Nachtumzug am Freitag in Langenbrücken verlief insgesamt sehr friedlich. Sich anbahnende Streitigkeiten konnte durch das frühe Eingreifen der Sicherheitskräfte frühzeitig unterbunden werden.

Über 70 Fußgruppen mit 1500 Hästrägern beteiligten sich am Nachtumzug in Spessart. Von den geschätzten 7000 Besuchern waren mehr als die Hälfte Jugendliche und Heranwachsende, die am Umzug kein Interesse zeigten. Bereits im Vorfeld des Umzuges wurden Kontrollen durchgeführt und das Mitführen alkoholischer Getränke überwacht. Hier musste bereits einer auffallend aggressiven und renitenten Gruppe ein Platzverweis erteilt werden. Insgesamt wurden 550 Flaschen hochprozentiger Alkohol entsorgt.

Den Umzug in Schöllbronn am Samstag, an dem 80 Fußgruppen und sechs Umzugswagen teilnahmen, besuchten geschätzte 20.000 Personen. Auch hier wurden bei den Vorkontrollen ca. 500 Flaschen hochprozentiger Alkohol entsorgt. Zwei Personengruppen, die beim Nachtumzug in Spessart aufgefallen waren, wurden direkt angesprochen. Die Veranstaltung verlief insgesamt friedlich.

Den Umzugsweg in Durlach säumten am Sonntagnachmittag ca. 60.000 Zuschauer. Schon vor Beginn des Umzuges waren vermehrt alkoholisierte Jugendliche und Heranwachsende festzustellen, die auch reichlich Alkohol dabei hatten. Sie versammelten sich hauptsächlich im Bereich der Karlsburg und der Friedrich-Realschule und zeigten kaum Interesse am eigentlichen Umzug. Entlang der Umzugsstrecke kam es vereinzelt zu körperlichen Auseinandersetzungen, die durch eingesetzte Sicherheitskräfte unterbunden werden konnten. Durch die Ansprache von Jugendschutzteams und das konsequente Einschreiten der Einsatzkräfte konnten Alkoholexzesse Jugendlicher verhindert werden. Fünf Jugendschutzteams waren in Einsatz, führten 406 Ansprachen durch und entsorgten in 15 Fällen hochprozentigen Alkohol. 27 teilweise erheblich alkoholisierte Jugendliche wurden von den Jugendschutzteams betreut. 12 Jugendliche wurden den Eltern überstellt. Die höchste Atemalkoholkonzentration wurde bei einer 17-Jährigen mit 2,48 Promille festgestellt.

In Hambrücken verfolgten geschätzte 7000 Zuschauer den Umzug am Sonntag. Von den Jugendschutzteams wurden 350 Jugendliche angesprochen. 14 deutlich alkoholisierte Jugendliche mussten betreut, bzw. den Eltern überstellt werden. Ein 17-Jähriger fiel mit einer Atemalkoholkonzentration von 2,4 Promille auf.

Die Umzüge am Sonntagnachmittag in Bilfingen und Ersingen verliefen friedlich. Geschätzte 3000 Zuschauer verfolgten den Umzug in Bilfingen und 20.000 Zuschauer den Umzug in Ersingen. In Ersingen konnte durch das Sicherheitskonzept und die Polizeipräsenz größere Ausschreitungen verschiedener Gruppen verhindert werden. Es mussten drei Platzverweise erteilt werden. Von den Jugendschutzteams wurden 220 Jugendlichen angesprochen und 120 Flaschen Alkohol entsorgt.

Dieter Werner, Pressestelle

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